Archiv der Kategorie: Arbeitsmarktintegration

Link zu den studentischen Videos zum Flüchtlingsengagement

Projekte: Lokales Engagement in der Geflüchtetenhilfe in europäischen Zusammenhängen

Link zu den Videos: https://echo360.rub.de:8443/ess/portal/section/17583c32-412a-46fe-809d-fee924b5d8f3

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Bürgerliches Engagement in der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten (Sevtap Ucar)

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Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema des bürgerlichen Engagements bezüglich der Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen. Der Fokus ist auf die Integration in den Arbeitsmarkt durch die Engagierten gerichtet und somit auch auf die Frage, ob die bürgerlich Engagierten in dem o.g. Tätigkeitsbereich als sogenannte „Lückenfüller/innen“ des deutschen Staates gesehen werden. Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist in der Wissenschaft ein diskutierter Themenbereich und trägt auch enorm zu der Integration in die deutsche Gesellschaft, Kultur und den Alltag bei, weshalb die Beschäftigung mit diesem Thema in meinen Interessen liegt. Weiterlesen

Unterstützung von armutsgeprägten rumänischen Zuwanderern in der Arbeitsmarktintegration

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Die EU-Erweiterung von 2007, in dessen Rahmen EU-2-Bürger in die EU aufgenommen worden sind, wurde von dem damaligen Erweiterungskommissar Olli Rehn „als Ende der Teilung Europas und als „neue Ära“ begrüßt.“ (Spiegel Online 2006). Aber schon damals war klar, dass in diesen Ländern große Bevölkerungsteile gesellschaftlich ausgegrenzt und diskriminiert wurden (Onlineportal Stadt Dortmund 2018: 2). Und diese gesamtgesellschaftliche Problemlage, wozu auch die wirtschaftliche Probleme zählen, sorgte dafür das EU-2-Bürger sich auf den nach Westeuropa machten um ein besseres Leben zu führen (vgl. ebd.). In Deutschland ist Dortmund eine der Städte, die besonders von Neuzuwanderern aus Rumänien betroffenen ist. Viele von ihnen kommen nach Dortmund, weil sie hier auf rumänisch sprechende Netzwerke zurückgreifen können, die ihnen bei Sprachprobleme helfen und erste Hilfe bei grundlegenden Sachen anbieten können (vgl. ebd.). Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: Inwiefern werden armutsgeprägte rumänische Zuwanderer bei der Arbeitsmarkintegration unterstützt?

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Bürgerschaftliches Engagement in der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten

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Im folgenden Essay soll die Frage, welche Rolle sich bürgerlich engagierte Menschen bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zuschreiben, erarbeitet werden.

Der Grund für die Auswahl dieser Fragestellung und dieses Themenbereiches liegt darin, dass das bürgerschaftliche Engagement in der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten als Entlastung staatlicher Aufgabenspektren seit langem kritisch diskutiert wird, da die Gefahr gesehen wird, dass bürgerschaftlich Engagierte als Lückenbüßer*Innen dienen, indem sie Tätigkeiten übernehmen, die der Staat nicht bereit ist zu leisten (vgl. Gottschalk/Zajak 2018:10).[i] Der historische Kontext ist zudem dahingehend relevant, da durch die seit 2015 nach Deutschland kommenden „Flüchtlinge“ eine kurzfristig starke, jedoch langfristig abflachende Unterstützung durch ehrenamtlich Tätige zur Entlastung der anfallenden Aufgaben zu verzeichnen ist.

Die wichtigsten Akteure im Zusammenhang der Integration von Geflüchteten in Deutschland sind neben dem Bund, welcher für die Festlegung des Rechtsrahmens der Integration verantwortlich ist, den Bundesländern, welche für die konkreten Umsetzungen zuständig sind, und den Kommunen, welche große Ermessensfreiheit haben (vgl. OECD 2017:25) [ii] die bürgerschaftlich Engagierten.

Laut dem OECD unterstützt die Bundesagentur die Asylbewerber und Flüchtlinge bei der Arbeitssuche und der Erhöhung ihrer beruflichen Kompetenzen. Sie sind teilweise auch für die Arbeitsmarktintegration während des Asylverfahrens zuständig (OECD 2017:25).  Jedoch welche Rolle spielen in diesen Prozeduren die bürgerlich Engagierten?

Die Freiwilligen spielen ganz klar eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Geflüchteten im Rahmen der Orientierung und Integration auf dem Arbeitsmarkt. Obwohl die bisherigen Untersuchungen zur Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten das Thema Arbeitsmarktintegration kaum erfassen, ist zu beobachten, dass es neben den Regelstrukturen im Bereich der Arbeitsmarktintegration zahlreiche ehrenamtliche Initiativen und berufsspezifische Mentoring-Programme gibt (vgl. Ziegler 2017:5).[iii]  Weiterlesen

Bürgerliches Engagement in der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten (Inan Bulut)

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In diesem Seminar wurde das bürgerschaftliche Engagement in der Geflüchtetenhilfe in Europa untersucht und über Motive und Beweggründe des Engagements diskutiert. Ebenso spielte im Seminar die Institutionalisierung und Mobilisierung der Geflüchteten im politischen Kontext genauso eine Rolle wie die Interaktion mit Behörden und anderen Akteuren näher beleuchtet wurde. Weiterlesen

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Die Arbeitsmarktteilhabe von Flüchtlingen ist entscheidend für das Gelingen der Flüchtlingspolitik und den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen, ist nicht nur Bedingung für einen wirtschaftlichen Erfolg, sondern steht zentral für ein selbstbestimmtes Leben. So ermöglicht Arbeit die finanzielle Unabhängigkeit der Flüchtlinge und schützt vor Armut und Unterbeschäftigung. Flüchtlinge können durch Arbeit aktiv werden und ihre eigene Zukunft gestalten. Durch das Ausüben einer Erwerbstätigkeit können neue Kontakte geknüpft werden und zu sozialer Anerkennung und Achtung führen. Durch die Arbeitsmarktteilhabe der Flüchtlinge wird eine nachhaltige Integration in die deutsche Gesellschaft realisiert und somit der soziale Zusammenhalt gestärkt. Weiterlesen

Den Arbeitsmarktzugang für geflüchtete Frauen ermöglichen!

Herausforderungen beim Arbeitsmarktzugang von geflüchteten Frauen

„Wir schaffen das“ ist die Positionierung von Deutschland angesichts des größten Flüchtlingsstroms seit dem Ende des zweiten Weltkrieges aufgrund der Massenunruhen und Instabilität im Nahen Osten und Afrika (Zeit Online 2015).  Die Hilfsbereitschaft der Bürger hat der Bundeskanzlerin, Angela Merkel, den Mut und die Hoffnung gegeben, ihre Position angesichts des Flüchtlingsstroms beizubehalten. Die Flüchtlingszuwanderung nach Deutschland wird kaum in Bezug auf Frauen thematisiert, obwohl im Jahr 2014 und 2015 rund ein Drittel der Asylantragstellenden Frauen waren (Flüchtlingsforschung 2016).  Besonders im Bereich der Arbeitsmarktintegration werden die Frauen vernachlässigt, obwohl eine Beschäftigung eine wichtige Grundvoraussetzung für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und für soziale Anerkennung darstellt (Eußner et al. 2016: 2). Außerdem bringt eine Beschäftigung bessere Zukunftsperspektiven mit sich und kann auch bei der Bewältigung der möglicherweise existierenden Belastungen der Flucht helfen (Eußner et al. 2016: 2). Der Leitsatz von Angela Merkel „Wir schaffen das“ bzw. Integration bleibt ohne die Inklusion der geflüchteten Frauen unrealistisch, weil die Frauen in der Familie eine wichtige Rolle spielen und oft die Erzieherinnen der Kinder, der „Erwachsenen unserer Zukunft“ sind. Darüber hinaus dürfen von Politikern und Politikerinnen die in der Vergangenheit gemachten Fehler, sich nur auf die Arbeitsmarktintegration von männlichen Zuwanderern (zu den Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration im Allgemeinen vgl. Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten) zu konzentrieren, sodass die gesamtgesellschaftliche Integration der Frauen nicht ermöglicht wurde, nicht wiederholt werden (Meissner 2015: 21). Weiterlesen