Unterstützung von armutsgeprägten rumänischen Zuwanderern in der Arbeitsmarktintegration

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Die EU-Erweiterung von 2007, in dessen Rahmen EU-2-Bürger in die EU aufgenommen worden sind, wurde von dem damaligen Erweiterungskommissar Olli Rehn „als Ende der Teilung Europas und als „neue Ära“ begrüßt.“ (Spiegel Online 2006). Aber schon damals war klar, dass in diesen Ländern große Bevölkerungsteile gesellschaftlich ausgegrenzt und diskriminiert wurden (Onlineportal Stadt Dortmund 2018: 2). Und diese gesamtgesellschaftliche Problemlage, wozu auch die wirtschaftliche Probleme zählen, sorgte dafür das EU-2-Bürger sich auf den nach Westeuropa machten um ein besseres Leben zu führen (vgl. ebd.). In Deutschland ist Dortmund eine der Städte, die besonders von Neuzuwanderern aus Rumänien betroffenen ist. Viele von ihnen kommen nach Dortmund, weil sie hier auf rumänisch sprechende Netzwerke zurückgreifen können, die ihnen bei Sprachprobleme helfen und erste Hilfe bei grundlegenden Sachen anbieten können (vgl. ebd.). Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: Inwiefern werden armutsgeprägte rumänische Zuwanderer bei der Arbeitsmarkintegration unterstützt?

Diese Forschungsfrage wird am Beispiel der Stadt Dortmund erarbeitet. Ein Interessenspunkt, mit der die ursprüngliche Forschungsfrage formuliert wurde war, ob solche Selbsthilfe-Netzwerken Unterstützungen hinsichtlich der Arbeitsplatzfindung existieren oder nicht. Um es vorwegzunehmen, solche auf ehrenamtliche Selbsthilfe gestützten Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration existieren bis auf wenige Ausnahmen wie „Romano Than“ in Dortmund nicht. Das Gleiche gilt auch für sozial engagierte Menschen, die sich in Organisationen engagieren. Die institutionelle und staatliche Seite ist viel aktiver und bedeutender bei der Arbeitsmarkteingliederung von rumänischen Bürgern. Anspruch der vorliegenden Arbeit ist es, wie aus der Forschungsfrage zu entnehmen ist, das soziale Engagement bei der Arbeitseingliederung von armutsgeprägte rumänischen Migranten darzustellen, um Bedarfe und Schwachpunkte aufzuzeigen. Die prekäre Arbeits- und Lebenslage wird weitestgehend außer Acht gelassen.

Um all das aufzuzeigen, ist die Arbeit wie folgt aufgebaut: Zu Beginn wird im nächsten Kapitel der aktuelle Forschungsstand vorgestellt. Anschließend wird die Entwicklung der Migration aus Rumänien nach Deutschland seit dem Jahr 2014 und die Situation am Fallbeispiel Dortmund aufgezeigt, mit besonderem Blick auf den Stadtteil Nordstadt. Im Anschluss folgen dann die Betrachtung der institutionellen Hilfen sowie das soziale Engagement hinsichtlich Arbeitsmarkteingliederung. Zum Ende hin folgt das Fazit.

Aktueller Forschungsstand

Nach einer ausgiebigen Literatur- und Onlinerecherche wurde feststgestellt, dass nur wenig Literatur zur Forschungsfrage auffindbar war. Überwiegend existiert Literatur zur Wohnungs- und Lebenssituation von rumänischen und bulgarischen Zuwanderern. Ein weiterer Teil beschäftigt sich nur ansatzweise mit der rumänischen Zuwanderungsgruppe und hat vor allem die aus Bulgarien und Rumänien stammende Roma zum Thema. So beschreibt Politikwissenschaftler Lausberg den Antiziganismus in Deutschland und bezieht sich neben Duisburg explizit auf Dortmund, um dieses Phänomen darzustellen. Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt durch ehrenamtliche Helfer spielt keine Rolle. Es wird aber am Rande Bezug zu deren Arbeitssituationen genommen und deren prekären Zustand beschrieben (vgl. Lausberg 2015: 176). Auffällig ist auch, dass in wissenschaftlichen Beiträgen rumänischen Zuwanderer in Verbindung mit „Armutsmigration“ gebracht werden und Gegenstand des Interesses sind (vgl. Lausberg 2015: 140ff.; Onlineportal Stadt Dortmund 2018). Bezogen auf rumänische und bulgarische Zuwanderer unterstreicht Matter kritisch:

„Bislang scheint der Blick auf die gekommenen Menschen stark pauschalisierend, durch Vorurteile geprägt und von Fremdenangst bestimmt zu sein.“ (Matter 2017: 101).

Dieser einseitige Fokus führt dazu, dass die Arbeitsmarktintegration mehr in den Hintergrund rückt und nachrangig behandelt wird. Aus wissenschaftlicher Betrachtungsweise herrscht in dieser Hinsicht weitestgehend Nachholbedarf. Dementsprechend gibt es wenig wissenschaftliche Literatur zur Arbeitsmarktintegration von rumänischen Neuzuwanderern, hinzu kommt dass es zivilgesellschaftlich, d.h. ehrenamtlich in dieser Sache, ebenso wenig zu verzeichnen gibt. Das ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass Zuwanderung erst seit 2007 mit der EU-Aufnahme an Bedeutung gewonnen haben und zum anderem das bei dieser Volksgruppe der Fokus eher problemorientierter ist („Artmutszuwanderung“, „Verelendung von Stadtteilen“, „Migration in Sozialsysteme“) (vgl. ebd.).

Zuwanderung: Dortmunder Nordstadt

Die einschlägige Literatur thematisiert die rumänischen und bulgarischen Neuzuwanderer überwiegend im Kollektiv, weshalb es leider nicht möglich ist beide Einwanderungsgruppen in ihrer Betrachtung vollständig zu separieren. Dementsprechend wird im weiteren Verlauf auch die Gruppe der bulgarischen Neuzuwanderer mit einbezogen, obwohl die rumänische Zuwanderungsgruppe im Fokus dieser Arbeit steht.

Entwicklung der Zuwanderung nach der Personenfreizügigkeit für rumänische Staatsbürger

Innerhalb der Europäischen Union gilt die Freizügigkeit für dessen Staatsangehörige. Das bedeutet, dass jeder EU-Bürger ohne Visum bzw. ohne Aufenthaltsgenehmigung in einem anderen Land der EU leben oder arbeiten kann. Ursprünglich war diese Freizügigkeitsgarantie nur für Arbeitnehmer und Selbständige gültig. Erst im Laufe der darauffolgenden Jahre wurde sie im Sinne der Bürger ausgeweitet, wobei man gegenwärtig ihre Verwirklichung als zunehmend abgeschlossen betrachten darf (vgl. Treibel 2011: 72).

Obwohl Rumänien seit dem 01. Januar 2007 Mitglied der Europäischen Union ist, gilt die uneingeschränkte Personenfreizügigkeit innerhalb der EU für rumänische Staatsangehörige erst ab dem 01. Januar 2014. Diese sieben Jahre andauernde Übergangslösung beinhaltete eine eingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit, um den Schutz des deutschen Arbeitsmarktes vor Niedriglohnbeschäftigten aus den Neumitgliedstaaten (Rumänien und Bulgarien) zu gewährleisten. (vgl. Kurtenbach/Bogumil 2014: 207)

Im Zuge der erhaltenen uneingeschränkten Personenfreizügigkeit für EU-2 Bürger stieg die Zahl der nach Deutschland langfristig zugewanderten rumänischen Staatsbürger innerhalb von einem Jahr stark an. Die folgende Abbildung zeigt die genauen Zahlen dieser Entwicklung:

Abbildung 1: Zugewanderte ausländische Personen (nach Deutschland) von 2007 bis 2016 mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens einem Jahr

Quelle: Das Bundesamt für Zahlen 2017

Wie man auf obiger Abbildung erkennen kann, stieg die Zahl der zugewanderten rumänischen Staatsbürger in dem darauffolgenden Jahr weiterhin moderat an. „Von den im Jahr 2016 für länger als ein Jahr zugewanderten ausländischen Staatsangehörigen besaßen 13,3% (123.137 Personen) die rumänische Staatsangehörigkeit. Dies bedeutet einen Anstieg um 6,9% im Vergleich zu 2015.“ (BAMF 2018: Das Bundesamt in Zahlen 2017). Zusätzlich kann man auf dieser Tabelle erkennen, dass Rumänien seit dem Jahr 2014, Polen als Herkunftsland mit den meisten nach Deutschland langfristig zugewanderten Menschen abgelöst hat. Im Jahr 2015 wurden 213.037 (der Anteil liegt bei 13,1%) Zuzüge aus Rumänien registriert, womit es innerhalb der EU das wichtigste Herkunftsland blieb. Syrien konnte als Hauptherkunftsland die insgesamt meisten Zuzüge aufweisen und stellte mit 326.872 die mit Abstand größte Zuwanderergruppe im Jahr 2015 (BAMF 2016: Migrationsbericht 2015).

Entwicklung der Zuwanderung von EU-2 Bürgern in den Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord

„Dortmund ist eine der Kommunen, die von armutsmotivierter Migration aus den EU-2 Staaten besonders betroffen sind.“ (Kurtenbach/Bogumil 2014: 208). Ihre Migrationserfahrung reicht bis in die 1950er Jahre zurück und insbesondere die Nordstadt ist seitdem ein Zielankunftsort für arbeitssuchende Menschen aus dem Ausland.

Gemessen an der spezifischen Funktion bestimmter Gebiete, konzentrieren sich armutsgeprägte Neuzuwanderer überwiegend kleinräumig auf die Ankunftsgebiete größerer Städte. Einerseits ist durch die bereits ansässige Bevölkerung der weitere Kontakt zum Herkunftsgebiet gegeben und andererseits ermöglichen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt in solchen Gebieten eine soziale Etablierung in den Migrationszielländern. (vgl. Kurtenbach 2014: 65f.)

In der Nordstadt konzentrieren sich die Neuzuwanderer aus Rumänien und Bulgarien besonders auf dem problematischen und sozial abgegrenzten Bezirk Nordmarkt. Die Hauptursache solch einer kleinräumigen Konzentration wird durch so genannte „pull“ -Faktoren bestimmt. Das bedeutet geringere Sprachbarrieren für Neuzuwanderer aufgrund einer bereits länger ansässigen Migrationspopulation vor Ort, wodurch die Arbeits- und Wohnungssuche erleichtert wird. Die Folgen solch einer Entwicklung sind in der Regel eher problematisch für betroffene Ankunftsgebiete wie die Dortmunder Nordstadt. Die sozialen Probleme der armutsgeprägten Migranten erhöhen die Belastung dieser bereits sozial abgegrenzten Bezirke, da die Zahl der armen Bevölkerung abermals wächst und ein Wertverlust der Immobilien zu einer noch stärkeren sozialen Abgrenzung führt. (vgl. Kurtenbach/Bogumil 2014: 208f.).

„Ende Dezember 2017 waren in Dortmund 538 EU2-Angehörige mehr gemeldet als Ende 2016, das entspricht einem Anstieg um 6,7% in 2017 nach 1,0% im Jahr 2016, 20,1% in 2015 und 47,2% in 2014. Die absolute Zahl liegt nun bei 8.515 Personen, darunter 3.718 mit bulgarischer und 4.797 mit rumänischer Staatsangehörigkeit. Der Anteil der EU2-Bürger/innen an der Dortmunder Gesamtbevölkerung liegt damit Ende 2017 bei 1,4% (2016: 1,3%).“ (Dortmunder Sachstandsbericht SOE 2018: 7).

Der Bevölkerungsanteil bulgarischer und rumänischer Staatsangehöriger ist im Jahr 2017 mit 1,3% vergleichsweise gering, konzentriert sich jedoch stark auf den Stadtbezirk Innenstadt-Nord. Dort liegt deren Bevölkerungsanteil bei 7,6% womit die gegensätzliche Verteilung innerhalb der Stadt unterstrichen wird. Insgesamt sind ca. 4.500 EU-2 Bürger in der Nordstadt gemeldet, wobei der Bereich um den Nordmarkt mit einem Anteil von 2.525 nach wie vor besonders hoch ist.

Rumänische Zuwanderer auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Anhand von Arbeitsmarktindikatoren wie SV-Beschäftigungsquote, Arbeitslosenquote und SGB-II-Hilfequote, lässt sich im Dezember 2016 (bundesweit) eine positive Entwicklung in allen Bereichen bei der rumänischen Zuwanderergruppe feststellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die SV-Beschäftigtenquote von 50,4% auf 53,5%, das bedeutet eine Steigerung von 3,1%. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2015 bei 7,9% und sank innerhalb eines Jahres auf 7,3%. Beim SGB-II Leistungsbezug sank der Wert von 12,5% auf 12,1%, womit er mit 0,4% ebenfalls leicht abgenommen hat (vgl. Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU Bürgern nach Deutschland 2016: 19).

Die etwas aktuelleren Daten aus dem Dortmunder Sachstandsbericht 2018, die gleichermaßen von der Bundesagentur für Arbeit stammen, geben folgenden Einblick zu der Situation in Dortmund bezüglich zuvor erwähnter Arbeitsmarktindikatoren: Obwohl auch in Dortmund seit Ende 2013 eine rasantere, positive Entwicklung bei den rumänischen Staatsangehörigen festzustellen ist, unterscheiden sich die Quoten für bestimmte Indikatoren deutlich zu denen auf Bundesebene. Insbesondere die SV-Beschäftigtenquote liegt Ende 2016 mit ca. 30% deutlich über dem bundesweiten Wert. Im Juni 2017 liegt er bei 29,2% und sinkt damit um etwa 0,8%. Die im Juni 2017 bei 9,4% liegende Arbeitslosenquote unterscheidet sich weniger stark von den Bundesquoten und nähert sich sogar an, verglichen mit den etwas mehr als 10% Ende 2016. Letztendlich ist auch bei der Gruppe der SGB-II Leistungsempfänger, mit einem Wert von ca. 30% (29,7% im Juni 2017) ein deutlicher Unterschied zu der bundesweiten Statistik erkennbar und unterstreicht wiederholt die problematische Situation, in der sich die Kommune Dortmund befindet. Allerdings lässt sich insgesamt festhalten, dass sich die Integration der rumänischen Zuwanderer in den Arbeitsmarkt seit Ende 2013 beschleunigt hat und sogar in absehbarer Zeit das Niveau der gesamten ausländischen Bevölkerung erreichen könnte (vgl. Dortmunder Sachstandsbericht 2018: 11f.).

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die dauerhafte Zuwanderung aus Rumänien auf Bundesebene ab dem Jahr 2014 einen starken Anstieg aufwies, der in den darauffolgenden Jahren wieder deutlich zurückging und sich 2017 auf einem Niveau befindet wie vor der Einführung der uneingeschränkten Personenfreizügigkeit für EU-2 Bürger.

Dortmund ist eine der wenigen Kommunen in Deutschland, die von einer überdurchschnittlichen Konzentration von armutsgeprägten Neuzuwanderern aus Rumänien und Bulgarien besonders betroffen ist, was nicht zuletzt auch an den Arbeitsmarktindikatoren zu beobachten ist. Auch der Anstieg der Zuwanderung nach Deutschland ist nach drei Jahren uneingeschränkter Personenfreizügigkeit für EU-2 Bürger mit 6,7% im Jahr 2017 wieder als moderat zu beurteilen im Vergleich zu den ersten beiden Jahren nach der uneingeschränkten Personenfreizügigkeit. Obwohl die öffentliche Debatte um Armutsmigration und Niedriglohnzuwanderung seit der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 deutlich abgenommen hat, sind in den Jahren 2014 und 2015 so viele Menschen wie niemals zuvor aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland migriert. Die Mehrheit der rumänischen Zuwanderungsgruppe besteht bundesweit nach wie vor aus arbeitsmotivierten Migranten, die sich in den deutschen Arbeitsmarkt gut integriert haben. Dennoch stellt diese kleinräumige Konzentration von überwiegend armutsmotivierter Zuwanderung in bestimmte Bezirke des Dortmunder Stadtteils Innenstadt-Nord die Stadt vor immense Probleme, die aufenthaltsrechtliche, sozialrechtliche und besonders arbeitsrechtliche Felder betreffen (vgl. Kurtenbach 2013: 20).

Institutionen und institutionelle Hilfe

Institutionen „werden [als] öffentliche oder staatliche Einrichtungen oder Organisationen bezeichnet, die einen ganz bestimmten Zweck haben und auf Dauer eingerichtet wurden.“ (bpb). In Dortmund existieren für südosteuropäische Zuwanderer solche Institutionen bereits.
In den Institutionen arbeiten Migrationsberater. Die Migrationsberater für erwachsene Zuwanderer (kurz: MBE) sind für die Problemlösung zuständig. Für die ersten Herausforderungen in Deutschland erfahren die Zuwanderer Unterstützung wie z.B. dem Erlernen der deutschen Sprache, bei Schule und Beruf, Unterkunft, Gesundheitsversorgung sowie Familiensituation. Die Berater sind mit der jeweiligen Sprache sowie Problematik und Schwierigkeiten der erwachsenen Zuwanderer vertraut, die sich in der ersten Zeit in Deutschland entwickeln. Dazu finden Vier-Augen-Gespräche statt, bei der die weitere Vorgehensweise für den Alltag festgehalten wird. Die zentralen Themen des Gespräches stellen Kompetenz und Können dar. Die erwachsenen Zuwanderer werden über mögliche Unterstützungsangebote informiert und wo Sprachkurse angeboten werden. Die Migrationsberater überprüfen auch eine mögliche Teilnahme an staatlich geförderten Integrationskursen und anderen Hilfsangeboten am jeweiligen Standort (BAMF 2015).

Welche Institutionen werden in Dortmund angeboten und wie sehen die jeweiligen Leistungsspektren aus? Exemplarisch sollen drei Institutionen dargestellt werden:

AWO – Unterbezirk Dortmund

Vorstellung

Die AWO ist ein Wohlfahrtsverband und steht für Arbeiterwohlfahrt. Der AWO Unterbezirk Dortmund ist Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände in Dortmund. Sie gehört „neben der Caritas, der Diakonie, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Wohlfahrtsverband der Jüdischen Kultusgemeinden zu den 6 Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.“ (AWO 2018).

Aufgaben

Das Leistungsspektrum ist vielfältig. Es gibt die Themenbereiche „Kinder, Jugend und Familie“, „Bildung und Arbeit“ und „Eingliederungshilfe“. Unter dem Themenbereich Kinder, Jugend und Familie wird die Unterkategorie Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund aufgelistet und unter dieser Kategorie gibt es nochmal die Unterkategorie „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“. Die Angebote der AWO zielen darauf ab, dass Zuwanderer in die Gesellschaft eingebunden werden. Die Migrationsberater bieten Zuwanderern in den ersten drei Jahren in Deutschland Unterstützung, Information und Beratung an. Folgende Beratungsthemen werden kostenfrei angeboten:

  • „Deutsch lernen
  • Schule, Ausbildung, Beruf
  • Anerkennung von Berufs- und Schulabschlüssen
  • Sicherung des Lebensunterhalts
  • Aufenthaltsstatus, Staatsangehörigkeit und Familiennachzug
  • Wohnen
  • Ehe, Partnerschaft, Familie
  • Gesundheitsfragen
  • Zusammenleben und Freizeit
  • Bei Bedarf Vermittlung an andere Fachdienste“ (AWO 2018).

Migrationsberater Björn Bauernfeind berichtet von seiner Arbeit

Migrationsberatung ist immer mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Björn Bauernfeind arbeitet als Migrationsberater bei der AWO und unterstützt die Zuwanderer in Alltagsthemen:

„Also konkret helfen wir bei der Arbeitsplatzsuche. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe und wir versuchen auch den Prozess dahin zu begleiten, dass wir die Leute immer wieder dazu ermuntern, deutsch zu lernen, in die Kurse zu gehen, sich in Integrationskursen einzuschreiben, weil dass das Haupthindernis bei einer Einstellung ist. Bei der Jobsuche ist das Haupthindernis meist fehlende Sprachkenntnisse.“ (Interview Dortmund 15.06.2018).

Dabei handelt es sich aber nicht um Arbeit verbunden mit einer hohen Position:

„Es geht um Jobs im unqualifizierten Bereich. Es geht jetzt nicht um irgendwelche Top-Jobs, sondern wir sprechen von Arbeit, für die man jetzt keine speziellen Qualifikationen braucht.“ (Interview Dortmund, 15.06.2018).

Diakonie Dortmund und Lünen

Vorstellung

Die Diakonie in Dortmund und Lünen stellt den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns, ohne Betrachtung auf Alter, Herkunft und Vergangenheit. Das diakonische Werk in Dortmund und Lünen ist bekannt als evangelischer Wohlfahrtsverband und Dienstleister für soziale Aufgaben. Bei der Diakonie in Dortmund und Lünen arbeiten hauptberuflich zirka 1000 Mitarbeiter und 600 ehrenamtliche Helfer. Mit hohem Einsatz unterstützen die Mitarbeiter bei schwierigen Lebensverhältnissen und Alltagsproblemen von Zuwanderern (vgl. Diakonie Dortmund und Lünen).

Ziel von MBE

Migration und Integration ist eines der vielen Themenschwerpunkte der Diakonie in Dortmund und Lünen.

„Die Bildung von regionalen Netzwerken und die interkulturelle Öffnung der Regeldienste ist ein zentraler Inhalt der Migrationsberatung (…) Das Ziel der Migrationsberatung besteht darin, die Neuzuwanderer mittels individueller Förderpläne in die Lage zu versetzen, ihre Lebenssituation in Deutschland eigenständig zu regeln.“ (ebd.).

Zielgruppen

Die Diakonie spricht mehrere Zielgruppen an. Dazu gehören dauerhaft in Deutschland lebende Migranten, spät ausgesiedelte Zuwanderer mit Familien, asylberechtigte Flüchtlinge oder anerkannte Flüchtlinge, seit längerer Zeit in Deutschland lebende Ausländer und spät ausgesiedelte Zuwanderer mit stärkerem Integrationsbedarf und Unionsbürger nach Freizügigkeitsberechtigung (vgl. ebd.).

Aufgaben

Die Migrationsberater beraten Zuwanderer kostenlos bei Folgenden Themen:

  • „Aufenthalts- und Orientierungsfragen
  • Arbeit, Ausbildung, Beruf und Schule
  • Wohnen und Freizeitgestaltung
  • Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes
  • Gesundheitsfragen
  • Unterstützung bei persönlichen Problemen
  • Fragen im Umgang mit Behörden
  • Information über weitere Hilfemöglichkeiten
  • Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen“ (ebd.).

freundeskreis – nEUbürger und roma

Vorstellung

Der freundeskreis – nEUbürger und roma umfasst 20 Vereine bzw. Institutionen und private Personen mit dem Ziel, Zuwanderern bei Ihren Problemen zu helfen. Durch die EU-Freizügigkeit sind verstärkt armutsgeprägten Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland gekommen. Die Zuwanderung stellt Dortmund vor schwierigen Aufgaben. Besonders kritisch stellte für die Zuwanderer die bis Ende 2013 begrenzte Teilnahme am Arbeitsmarkt dar, da während dieser Zeit die Sozialleistungen wegfielen (vgl. freundeskreis nEUbürger und roma 2018).

Positionierung

  „Der freundeskreis nEUbürger und roma sieht sich als Lobby für eine Gruppe, der            bisher mit Angst und massiver Ablehnung begegnet wird. Angehörige der                               Volksgruppe der Roma sind in besonderem Maße Diskriminierung und rassistischen             Vorurteilen ausgesetzt.“ (ebd.).

Ziel

Stadttheater und Künstlerhäuser sind Bestandteil des Freundeskreises. Durch Kontaktvermittlung sollen Zuwanderer Verständnis für ihre derzeitige Lage erhalten und der richtige Umgang mit Rassismus gelehrt werden. Als erstes, womit sich der Freundeskreis beschäftigt hat, ist die Erstellung eines Infoflyers. Diese wird in vier Sprachen angeboten: türkisch, bulgarisch, rumänisch und deutsch. Im Flyer werden Angebote für Versorgung und Beratung aufgelistet, an denen sich Neuzuwanderer orientieren können.

„Es geht um das Allernötigste: Zugang zu medizinischer Versorgung, Duschgelegenheiten, Zugang zu Essen und Kleidung. Und es geht um Beratung in oft ausweglos erscheinenden Situationen.“ (ebd.).

Zwischenfazit

Abbildung 2: Migration – Integration – Migranten

Quelle: Pixabay

Exemplarisch wurden drei Institutionen vorgestellt, die sich mit Migrationsberatung beschäftigen. Bei den vorgestellten Institutionen werden viele Beratungsthemen angeboten. Die AWO in Dortmund listet zehn Beratungsthemen und die Diakonie in Dortmund neun Beratungsthemen auf, die sich inhaltlich kaum unterscheiden. Bei freundeskreis – nEUbürger und roma werden auf der Homepage wiederum keine Beratungsthemen aufgelistet. Der Flyer von freundeskreis – nEUbürger und roma führt unter anderem Beratungsangebote und Möglichkeiten zum Essen, duschen und waschen auf:

 

Abbildung 3: Flyer

© Flyer von freundeskreis – nEUbürger und roma c./o., Planerladen e.V.

Durch die einfache Strukturierung des Infoflyers findet sich jeder zurecht. Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie mögliche Bedarfe im Alltag können aus dem Flyer entnommen werden. Die vorgestellten Institutionen sind bestens darauf vorbereitet, den Zuwanderern das Leben in Deutschland etwas einfacher zu gestalten. Zuwanderer benötigen Unterstützung für die gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland. So können sie positiv in eine neue Zukunft in Deutschland blicken!

Arbeitsmarktsituation in Dortmund und soziales Engagement bei der Arbeitsmarkintegration

Dortmunds Geschichte ist jeher von Zuwanderung und „Multikulti“ geprägt. Angefangen von den französischen Hugenotten im 18. Jahrhundert bis zu den Italienern, Belgien, Polen zur Zeit der Industrialisierung sowie nachdem Zweiten Weltkrieg die Anwerbung der „Gastarbeiter“ (vgl. Onlineportal Stadt Dortmund). Ausgangspunkt der rumänischen Zuwanderung hingegen ist der Beitritt der zwei Länder Rumänien und Bulgarien im Jahr 2007, die sogenannte „EU2-Erweiterung“. Wie schon zuvor erwähnt, ist ein wichtiger Bestandteil der Integration von rumänischen Zuwanderern die Einbindung an den deutschen Arbeitsmarkt, wodurch eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird. Der Dortmunder Arbeitsmarkt war vormals von dem industriellen Sektor geprägt und hat sich im Zuge des allmählichen Bedeutungsverlusts der Montanindustrie weiterentwickelt „(…) von einer Industriemetropole zum einem bedeutenden Dienstleistungs- und Technologiestandort.“ (Lausberg 2015: 173). In diesen wirtschaftlichen Segmenten wird aber zu meist eine hohe Qualifikation erwartet und vorausgesetzt. Der Dienstleistungssektor ist heutzutage der bedeutendste Wirtschaftsbereich in Dortmund. Trotz Ansiedlung dieser modernen Wirtschaftsbereiche hat Dortmund mit einer Arbeitslosenquote 13,2% den höchsten im westdeutschen vergleich (vgl. ebd.: 174).

Um soziales Engagement im Ganzen zu erfassen, ist eine sinnvolle Unterscheidung zwischen institutioneller Ebene sowie der Selbsthilfe oder der nicht-Institutionellen Ebene einzuführen. Insofern muss hier auf ein paar grundlegende Begriffe wie Ehrenamt, soziales Engagement oder bürgerschaftliches Engagement eingegangen werden, die zumeist synonym verwendet werden und eine Tätigkeit beschreiben, „die (.) freiwillig und nicht auf materiellen Gewinn gerichtet, sowie (.) gemeinwohlorientiert sind, öffentlich bzw. im öffentlichen Raum stattfinden und (.) in der Regel gemeinschaftlich ausgeübt werden.“ (Hollstein in bpb 2017). In der vorliegenden Arbeit werden die Begriffe ebenso synonym verwendet. Im Rahmen des Videoprojektes wurden geeignete Interviewpartner für die Forschungsfrage gesucht. Die Autoren sind mit dem offensichtlichsten Gedanken gestartet, dass eigentlich eine Vielzahl von sozial engagierten Menschen im Rahmen von Organisationen und Selbsthilfegruppen aktiv seien müssten. Es hat sich im Folge der Recherchearbeiten allerdings eher als wenig ausgeprägt erwiesen. Letztendlich wurde ein Interviewpartner in einem diese Organisationen, der AWO in Dortmund, gefunden. Wie schon betont, war trotz umfangreicher Literatur- und Online-Recherche kaum Selbsthilfeorganisationen und ehrenamtlich Aktive in diesem Bereich der Arbeitsmarktintegration auszumachen. Auch die Freiwilligenagentur in Dortmund konnte nur staatliche bzw. institutionelle Helfer auf Anfrage wie z.B. Jobcenter oder Gewerkschaften mit „Faire Mobilität“ nennen. Das gleiche galt für Interviewpartner Björn Bauernfeind von der AWO, der diesen Umstand im Interview unterstrich:

„Also grundsätzlich gibt es da nicht so viel an ehrenamtlichen Helfern, an ehrenamtlicher Unterstützung in dem Bereich. Ja, also das ist z.B. eine völlig andere Situation als bei einem Flüchtling, wo es ja ganz viel ehrenamtliches Engagement gibt.“ (Interview Dortmund 15.06.2018).

Aber dennoch konnte der Migrationsberater Björn Bauernfeind von der AWO darauf aufmerksam machen, dass es auch eine Selbsthilfeorganisation gibt, die bei der Arbeitsmarktintegration eines bestimmten Teils der rumänischen Zuwanderergruppe ehrenamtlich aktiv sind. Die Selbsthilfeorganisation mit dem Namen „Romano Than“ hat aber nicht ausschließlich rumänische Zuwanderer als Zielgruppe im Blick, sondern vor allem Roma, die zum Teil auch aus Rumänien stammen. Aber selbst der Interviewte, der ehrenamtliches Mitglied bei „Romano Than e.V.“ ist, unterstreicht das dieser Verein erst 2016 gegründet wurde und noch nicht wirklich die Arbeit aufgenommen hat:

„Das steckt noch alles in der Entwicklung. Ist jetzt noch nicht soweit, wie es einmal seien soll (…).“ (Interview Dortmund 15.06.2018).

Man kann also mit Recht und Fug behaupten, dass bezüglich der Selbstorganisation bzw. Nicht-institutionellen ehrenamtliche Arbeit noch enormer Nachholbedarf besteht. Die meisten Akteure der Arbeitsmarkintegration für rumänische Zuwanderer sind institutionell und staatlich geprägt.

Fazit und Zusammenfassung

Im Großen und Ganzen kann festgehalten werden, dass Dortmund immer noch eine wichtige Erststation für rumänische Zuwanderer darstellt, auch wenn die Zahl der Neuzugewanderten 2017 nur moderat zugenommen hat im Vergleich zu den Jahren zuvor. Im Rahmen der institutionellen Hilfe wurden in Dortmund drei Institutionen wie die AWO, Diakonie Dortmund und Lünen sowie freundeskreis – nEUbürger und roma explizit dargestellt. Die Situation sieht beim ehrenamtlichen Engagement anders aus. Bis auf „Romano Than“, welche eine ehrenamtliche Selbstorganisation ist, konnten keine weiteren Selbstorganisationen oder ähnliches lokalisiert werden. Nicht-ehrenamtliche Initiativen sind dagegen zahlreich vorhanden und werden auch von den rumänischen Neuzuwanderern in Anspruch genommen. Die meiste Arbeit in diesem Feld wird von staatlicher Seite (Jobcenter) und der institutionellen Seite (bspw. AWO, Gewerkschaften etc.) bewerkstelligt. Beide Akteure bieten dazu in rumänischer Sprache arbeitsplatzrechtliche Beratungen und Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche an. Bezüglich der Forschungsfrage, inwiefern armutsgeprägte rumänische Zuwanderer in der Arbeitsmarktintegration unterstützt werden, muss demnach festgehalten werden, dass hier institutionelle Hilfe flächendeckend existiert und auch bei der Arbeitsmarkintegration eine wichtige Position einnimmt. Nichtsdestotrotz gibt es aufgrund der geringen und häufig negativen medialen Darstellung sehr wenig Unterstützung für diese Zuwanderergruppe. Erstrebenswert ist für die Zukunft eine stärkere mediale Präsenz mit konstruktiver Prägung und eine ebenso stärkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema. Ziel sollte es sein, mehr ehrenamtliches Engagement für diese Zuwanderergruppe in Bezug auf Arbeitsmarktintegration zu mobilisieren.

Ein Beitrag von Firat Coskun, Kemal Caprak und Dragoliub Radovan

Literaturverzeichnis

Internetquellen:

AWO Dortmund https://www.awo-dortmund.de/mbe (zuletzt abgerufen am 14.09.2018)

BAMF (2018): Das Bundesamt in Zahlen 2017. Asyl, Migration und Integration: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2017.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 11.09.2018).

BAMF (2017): Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Bürgern nach Deutschland. Bericht für das erste Halbjahr 2017:

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/freizuegigkeitsmonitoring-halbjahresbericht-2017.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 10.09.2018).

BAMF (2016): Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung Migrationsbericht 2015: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2015.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 18.09.2018)

BAMF (2015): Beratung für Erwachsene: http://www.bamf.de/DE/Willkommen/InformationBeratung/ErwachseneBeratung/erwachseneberatung-node.html (zuletzt abgerufen am 29.09.2018)

Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/161242/institution (zuletzt abgerufen am 15.09.2018)

Diakonie Dortmund und Lünen: https://www.diakoniedortmund.de/migration-und-integration/migrationsberatung.html (zuletzt abgerufen am 29.09.2018)

Flyer: freundeskreis – nEUbürger und roma: http://www.planerladen.de/uploads/media/flyer_deutsch_web_03.pdf (zuletzt abgerufen am 18.09.2018)

Hollstein, Bettina (2017): Das Ehrenamt. Empirie und Theorie des bürgerschaftlichen Engagements: http://www.bpb.de/apuz/245597/das-ehrenamt-empirie-und-theorie-des-buergerschaftlichen-engagements?p=all (zuletzt abgerufen am 29.09.2018)

Kurtenbach, Sebastian (2014): Kleinräumige Konzentration von Armutsmigranten: http://www.vhw.de/fileadmin/user_upload/08_publikationen/verbandszeitschrift/2000_2014/PDF_Dokumente/2014/2_2014/FWS_2_2014_Kleinraeumige_Konzentration_von_Armutsmigrant.pdf  (zuletzt abgerufen am 03.09.2018)

Onlineportal Stadt Dortmund (2018): Zehn Jahre EU 2-Erweiterung und ihre Auswirkungen auf Dortmund: https://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/news_pdf/2018_9/Zehn_Jahre_EU2-Erweiterung.pdf  (zuletzt abgerufen am 21.09.2018)

Onlineportal Stadt Dortmund (2018):  Sachstandsbericht Zuwanderung aus Südosteuropa 2018: https://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/news_pdf/2018_9/Anlage_Dortmunder_Sachstandsbericht_SOE_2018.pdf (zuletzt abgerufen am 22.09.2018).

Onlineportal Stadt Dortmund: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/internationales/integrationsrat/migrationintegrationindortmund/index.html  (zuletzt abgerufen am 14.09.2018)

Pixabay: Migration – Integration – Migranten: https://pixabay.com/de/migration-integration-migranten-3129340/ (zuletzt abgerufen am 20.09.2018)

Planerladen e.V.-Verein zur Förderung demokratischer Stadtplanung und stadtteilbezogener Gemeinwesenarbeit: http://www.planerladen.de/freundeskreis0.html (zuletzt abgerufen am 20.09.2018)

Spiegel Online (2006): Rumänien und Bulgarien bereiten das große Fest vor: http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-erweiterung-rumaenien-und-bulgarien-bereiten-das-grosse-fest-vor-a-457217.html (zuletzt abgerufen am 29.09.18)

Monographien und Sammelwerke:

Hollstein, Bettina (2015): Ehrenamt verstehen. Eine Handlungstheoretische Analyse. Frankfurt am Main: Campus Verlag GmbH.

Kurtenbach, Sebastian/Bogumil, Jörg (2014): Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Möglichkeiten und Grenzen kommunalen Handelns. In: Verwaltung & Management. Zeitschrift für moderne Verwaltung. 20.Jg. Heft 4. S. 207-2012.

Kurtenbach, Sebastian (2013): Neuzuwanderung in Städtischen Ankunftsgebieten. Rumänische und bulgarische Zuwanderer in der Dortmunder Nordstadt. In: Bogumil, Jörg/Schräpler, Jörg-Peter/Strohmeier, Klaus Peter (Hg.): Zefir-Forschungsbericht (Band 3). Bochum: Zefir.

Lausberg, Michael (2015): Antizganismus in Deutschland. Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien. Marburg: Tectum Verlag.

Matter, Max (2017): Auf den Weg zur Teilhabegesellschaft: Neue Konzepte der Integrationsarbeit. In: Beiträge der Akademie für Migration und Integration, Heft 16. Göttingen: V&R unipress GmbH.

Treibel-Illian, Annette (2011): Migration in modernen Gesellschaften: Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht. 5. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa.

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