{"id":94,"date":"2017-01-26T17:27:38","date_gmt":"2017-01-26T16:27:38","guid":{"rendered":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=94"},"modified":"2017-02-27T16:27:07","modified_gmt":"2017-02-27T15:27:07","slug":"gastbeitrag-zum-teilaspekt-engagement-und-lebensverlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=94","title":{"rendered":"Gastbeitrag zum Teilaspekt Engagement und Lebensverlauf"},"content":{"rendered":"<h3>Motive und H\u00fcrden f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingshilfe bei M\u00e4nnern im Ruhestandsalter<\/h3>\n<p>Die qualitative Studie besch\u00e4ftigt sich mich den Motiven von M\u00e4nnern in der Nachberufsphase f\u00fcr die ehrenamtliche Fl\u00fcchtlingsarbeit. Sie gibt zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle quantitative Forschungsergebnisse. Daraufhin werden die Fallauswahlwahl und die Forschungsfragen vorgestellt. Das Theorieger\u00fcst zu Motiven und Motivatoren bedient sich der Theorien der Arbeits- und Organisationslehre, sowie der Alternstheorien und Geschlechterstereotype. Die Zusammenfassung beschreibt die Hauptmotive der Befragten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsarbeit als Idealismus- und Beziehungs- Motiv. Das erg\u00e4nzende Leitmotiv Ordnung macht die biografischen Besonderheiten der Befragten deutlich. Als Abschluss der Studie werden Empfehlungen f\u00fcr die Beratung der Ehrenamtlichen vorgestellt sowie eine Pr\u00fcfung der Zielfokussierung der ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit vorgeschlagen.<!--more--><a href=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-95 alignleft\" src=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto-300x208.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto-300x208.jpg 300w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto-768x533.jpg 768w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto-624x433.jpg 624w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Foto.jpg 894w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge werden deutschlandweit durch Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Initiativen und Einzelpersonen unterst\u00fctzt, um ihnen das Ankommen und die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern. Bei dieser herausfordernden Aufgabe ist die Gesellschaft auf ein hohes Ma\u00df an ehrenamtlichem Engagement angewiesen.<\/p>\n<p>\u00a9 Hans-Peter Zehnter<\/p>\n<p>Das ehrenamtliche Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit ist seit dem Beginn des ausgepr\u00e4gten Fl\u00fcchtlingszustromes durch eine hohe Beteiligung von Frauen gekennzeichnet. Mehr als zwei Drittel der ehrenamtlich Engagierten im Bereich der Fl\u00fcchtlingsarbeit sind weiblich. Damit zeigt die ehrenamtliche Fl\u00fcchtlingsarbeit eine signifikant abweichende Geschlechter-, aber auch Altersverteilung gegen\u00fcber dem allgemeinen ehrenamtlichen Engagement (vgl. Karakayali 2016: 11ff.).<\/p>\n<p>Oberhalb eines Alters von 60 Jahren sind 24 Prozent in der Fl\u00fcchtlingsarbeit engagiert, was in Relation zum allgemeinen Engagement eine deutliche Unterrepr\u00e4sentation darstellt (vgl. Karakayali 2016: 11ff.). Das Ziel der Studie im Rahmen einer Abschlussarbeit ist die Suche nach Erkl\u00e4rungsans\u00e4tzen f\u00fcr die im Rahmen der quantitativen Studien zur ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit gefundene Unterrepr\u00e4sentanz bei der Beteiligung von m\u00e4nnlichen ehrenamtlich Engagierten in der Nachberufsphase, also der Zeitspanne in typisch guter Gesundheit und der Neuausrichtung der Lebensinhalte im Rentenalter.<\/p>\n<p>Die Untersuchung wurde in Form einer qualitativen Fallstudie bei einem Verein der Fl\u00fcchtlingshilfe in Dortmund durchgef\u00fchrt. Dabei wurden sieben ehrenamtlich Engagierte dieser Zielgruppe in einem Leitfadengest\u00fctzten Interview befragt. Erg\u00e4nzend wurde ein Experteninterview mit einem Koordinator der Fl\u00fcchtlingsarbeit in Dortmund durchgef\u00fchrt. \u00dcber die Befragung zu den Motiven f\u00fcr das ehrenamtliche Engagement sowie zu den positiven und negativen Erfahrungen der aktiv Engagierten in der Fl\u00fcchtlingsarbeit wurden auch denkbare Hinderungsgr\u00fcnde f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsarbeit abgeleitet, um m\u00f6gliche Ans\u00e4tze f\u00fcr eine bessere Aktivierung dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe zu finden.<\/p>\n<p><strong>Die Forschungsfragen der zugrundeliegenden Studie lauten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Was motiviert M\u00e4nner im Dritten Alter f\u00fcr das ehrenamtliche Engagement im Bereich der Fl\u00fcchtlingsarbeit?<\/li>\n<li>Was sind die f\u00f6rdernden und hemmenden Bedingungen ehrenamtlicher Fl\u00fcchtlingsarbeit f\u00fcr die m\u00e4nnlichen Engagierten im Dritten Alter?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Folgende Unterfragen wurden in Bezug auf die Fragestellungen entwickelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Welchen Einfluss hat das Geschlecht der Engagierten auf das ehrenamtliche Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss hat das Alter der Engagierten auf das ehrenamtliche Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Studie verwendete f\u00fcr den Bereich der Motivanalyse mit den Theorien der Lebensmotive nach Reiss (vgl. Reiss 2010: 41-53) sowie der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg (vgl. Herzberg et al. 1959: 113f.) ein Theorieger\u00fcst angelehnt an die Arbeits- und Organisationslehre, f\u00fcr die Analyse der Motivatoren im Engagement die \u201ewarm-glow giving Erfahrungen\u201c des unreinen Altruismus nach Andreoni (vgl. Andreoni 1989: 1447ff.) sowie die \u201eResonanzerfahrungen\u201c gem\u00e4\u00df der Resonanzsoziologie von Rosa (vgl. 2016: 281-289). Die Untersuchung von alters- und geschlechterspezifischen Faktoren wird gest\u00fctzt durch die Kontinuit\u00e4tstheorie des Alterns (vgl. Boothe&amp;Ugolini 2005: 51f.) und die der m\u00e4nnlichen Geschlechterstereotype (vgl. Athenstaedt&amp;Alfermann 2011: 14f.).<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung der Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<p>Der ausschlaggebende Ansto\u00df, sich ehrenamtlich f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsarbeit zu engagieren, kommt bei der befragten Gruppe von einer direkten Betroffenheit im pers\u00f6nlichen Lebensumfeld, in den meisten F\u00e4llen durch eine benachbarte Fl\u00fcchtlingsunterkunft, unterst\u00fctzt durch Medienberichte. F\u00fcr die Vermittlung in das angestrebte Engagement werden pers\u00f6nliche Kontakte zu leitenden Personen oder Koordinatoren einer Gruppe oder eines Vereines in Anspruch genommen. Die von au\u00dfen kommenden Anst\u00f6\u00dfe m\u00fcssen auf eine individuelle innere, dem Engagement zugewandte Motivlage treffen. Bei der Frage der Motive l\u00e4sst sich basierend auf der inhaltsanalytischen Interviewauswertung \u00fcber alle Befragten hinweg kein deutliches Einzelmotiv der Ehrenamtlichen erkennen. Es handelt sich vielmehr um eine Kombination verschiedener Motivdimensionen. Die beiden herausragenden Motivdimensionen, die im Rahmen dieser Studie bei den Befragten identifiziert werden konnten, sind die Motivdimensionen Idealismus und Beziehungen. Wenigstens eine dieser beiden Motivdimensionen konnte bei jedem der sieben Interviewpartner deutlich identifiziert werden. Bei der Motivdimension Idealismus geht es im Sinne von Reiss (2010: 81) allgemein um humanit\u00e4re Bem\u00fchungen und gesellschaftliche Verbesserungen. Im Zusammenhang der Fl\u00fcchtlingsarbeit bem\u00fchen sich die Engagierten um die Verbesserung der Lebensumst\u00e4nde der Fl\u00fcchtlinge am Wohnort. Die Motivdimension Beziehungen beschreibt das universelle Bed\u00fcrfnis nach Gesellschaft (vgl. Reiss 2010: 74). Die im Ergebnis ebenfalls ausgepr\u00e4gte Motivdimension Ordnung deutet in dieser Studie auf die besondere Situation von m\u00e4nnlichen Engagierten in der Nachberufsphase hin. Hier geht es einerseits um die Wirkung der ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit als zeitlichen Strukturgeber, andererseits um den Ruf nach der Beteiligung bei der strukturellen Ausgestaltung und Entwicklung des Engagements f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge im Verein.<\/p>\n<p>Die Motivation f\u00fcr das Engagement beziehen die Befragten aus den motiverf\u00fcllenden Erfahrungen f\u00fcr ihre jeweilige Motivlage. Dies sind f\u00fcr die Motivlage Idealismus die warm-glow giving Erfahrungen (vgl. Andreoni 1989: 1447ff.) als gutes Gef\u00fchl beim Engagement. F\u00fcr die Motivlage Beziehungen sind es die Resonanzerfahrung beim dialogischen Umgang mit den Fl\u00fcchtlingen. Rosa (2016) verwendet dazu den Begriff der Anverwandlung, also eine ausgepr\u00e4gte Beziehungssituation, die sowohl eine positive empfundene Ver\u00e4nderung der Weltsicht der betreuten Fl\u00fcchtlinge als auch des Engagierten selbst bewirkt (vgl. Rosa&amp;Endres 2016: 124).<\/p>\n<p>Das Gemeinschaftsgef\u00fchl der ehrenamtlichen Engagierten untereinander hingegen wird als spezifischer Aspekt f\u00fcr das ehrenamtliche Engagement im Fl\u00fcchtlingsbereich von den Befragten im Rentenalter als nicht relevant, teilweise sogar als unerw\u00fcnscht dargestellt.<\/p>\n<p>Als \u201eHygienefaktoren\u201c f\u00fcr das ehrenamtliche Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit im Sinne von Herzberg und Kollegen (vgl. 1959: 113f.) haben sich zur Motivdimension Ordnung zwei bemerkenswerte Faktoren herauskristallisiert. Hierbei geht es einerseits um organisatorische Aspekte der Fl\u00fcchtlingsarbeit wie z.B. die Optimierung der \u00c4mterb\u00fcrokratie, die bessere Finanzausstattung der Fl\u00fcchtlingsarbeit und die politische Aufkl\u00e4rung in der Gesellschaft, zum Zweiten um die H\u00fcrden f\u00fcr die M\u00e4nner insbesondere bei der Patenschaftsarbeit mit weiblichen Familienmitgliedern durch unterschiedliche Enkulturation der Beteiligten. So gibt es Vorbehalte seitens der weiblichen und m\u00e4nnlichen Fl\u00fcchtlinge, sich von gegengeschlechtlichen Engagierten betreuen zu lassen. Diese H\u00fcrde \u00fcberbr\u00fccken einige der m\u00e4nnlichen Engagierten durch ein ehrenamtliches Engagement insbesondere f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsfamilien gemeinsam mit dem (Ehe-) Partner. Wo diese Kooperationsm\u00f6glichkeit nicht gegeben ist, weichen die ehrenamtlichen Helfer der befragten Gruppe auf T\u00e4tigkeitsbereiche mit geringerem geschlechterstereotypem Konfliktpotential wie z.B. Sport oder Jugendarbeit aus.<\/p>\n<p>Das h\u00f6here Alter der Befragten spielt bei den selbst ausgew\u00e4hlten und passgenauen Aufgaben im Engagement eine eher unterst\u00fctzende Rolle. So k\u00f6nnen gewonnene alters- und berufsbezogene Kompetenzen im Engagement bestens genutzt werden. In m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten Arbeitsfeldern ist die Rolle des \u00e4lteren Mannes als anerkannte Respektperson oder Vaterersatz f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge durchaus f\u00f6rderlich.<\/p>\n<p>Explizite Ursachen f\u00fcr eine Unterrepr\u00e4sentanz der Gruppe der M\u00e4nner im Dritten Alter im Fl\u00fcchtlingsengagement gem\u00e4\u00df der quantitativen Studien konnten in dieser Arbeit nicht nachgewiesen werden. So bleibt zu vermuten, dass die geringere Affinit\u00e4t der Gruppe der M\u00e4nner in der Nachberufsphase zur Fl\u00fcchtlingsarbeit durch die Auspr\u00e4gung ihrer geschlechterspezifischen Motivdimensionen gepr\u00e4gt ist. Ein hemmender altersbedingter Einfluss des h\u00f6heren Alters f\u00fcr das Fl\u00fcchtlingsengagement kann nach den Ergebnissen dieser Studie nicht festgestellt werden, da zur Kontrastierung keine j\u00fcngere Vergleichsgruppe befragt wurde. Von den Befragten wurde deutlich ihr zunehmendes Alter und die damit verbundene Lebenserfahrung als positiver Aspekt f\u00fcr das ehrenamtliche Fl\u00fcchtlingsengagement in lern- und beziehungsorientierten Arbeitsfeldern herausgestellt.<\/p>\n<p><strong>Empfehlungen:<\/strong><\/p>\n<p>Das gew\u00e4hlte Arbeitsfeld der \u00e4lteren Ehrenamtlichen in der Fl\u00fcchtlingsarbeit sollte zugunsten eines langfristigen Engagements geeignet sein, die individuellen motiverf\u00fcllenden Erfahrungen zu generieren und damit die Motivation aufrecht zu erhalten. Neben der Motivlage und Motivation ist die Bestimmung der pers\u00f6nlichen Ressourcen und F\u00e4higkeiten des Ehrenamtlichen f\u00fcr die Wahl des Arbeitsfeldes erforderlich. Dabei bestimmt sich das Arbeitsfeld, insbesondere bei Engagierten in der Nachberufsphase, aus der kontinuierlichen Weiterentwicklung der bisherigen Biografie. F\u00fcr die passgenaue Abstimmung des Arbeitsfeldes sind erfahrene Koordinatoren und Ansprechpartner in den Organisationen der Fl\u00fcchtlingsarbeit erforderlich.<\/p>\n<p>Die Verbesserung der Zusammenarbeit der regionalen Hilfsorganisationen und Vereine untereinander sowie der Wunsch nach einer intensiveren Diskussion zu den Prinzipien der Fl\u00fcchtlingsarbeit innerhalb der Vereine wurden von den Befragten mehrfach ge\u00e4u\u00dfert. Unzureichende Mitgestaltungs- und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten der Fl\u00fcchtlingsarbeit haben f\u00fcr die betrachtete Gruppe der M\u00e4nner in der Nachberufsphase eine hemmende Wirkung. Daher ist die Bereitstellung geeigneter partizipativer Strukturen in den Organisationen anzuraten. F\u00fcr einige Arbeitsfelder der Fl\u00fcchtlingsarbeit wie beispielsweise der Familienbetreuung sind interkulturelle H\u00fcrden im Geschlechterverh\u00e4ltnis als Hemmfaktor f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsarbeit von zentraler Bedeutung. Diese lassen sich durch eine geeignete Wahl des Arbeitsfeldes umgehen oder durch eine paarweise Aus\u00fcbung des Engagements zumindest teilweise kompensieren.<\/p>\n<p>Die expliziten Ziele ihrer ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit wurden von den Befragten in ihren Interviewerz\u00e4hlungen weder auf einer pers\u00f6nlichen Ebene noch auf einer gesellschaftlichen Ebene genannt. Auch die publizierten Studien zur ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit thematisieren diese Zielfokussierung der Fl\u00fcchtlingsarbeit nicht. Daher erscheint es umso angebrachter, die Frage der Formulierung der gesellschaftlichen Ziele der ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit in weiteren Studien zu thematisieren.<\/p>\n<h3>Ein Beitrag von Hans-Peter Zehnter<\/h3>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Andreoni, J., 1989: Giving with Impure Altruism: Applications to Charity and Ricardian Equivalence. Journal of Political Economy 97: 1447\u20131458.<\/p>\n<p>Athenstaedt, U &amp; D. Alfermann, 2011: Geschlechterrollen und ihre Folgen: Eine sozialpsychologische Betrachtung. Stuttgart: Kohlhammer.<\/p>\n<p>Boothe, B., 2005: Lebenshorizont Alter. In: B. Ugolini, (Hrsg.) Interdisziplin\u00e4re Vortragsreihe der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Z\u00fcrich und der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Z\u00fcrich: vdf Hochschulverlag AG<\/p>\n<p>Herzberg, F., B. Mausner &amp; B. Snyderman, 1959: The motivation to work. London: Transaction Publisher<\/p>\n<p>Karakayali, S. &amp; O. Kleist, 2016: EFA Studie: Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit in Deutschland. 2. Forschungsbericht. Berliner Institut f\u00fcr empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin. Berlin. http:\/\/www.bim.hu-berlin.de\/media\/Studie_EFA2_BIM_11082016_V%C3%96.pdf, zuletzt gepr\u00fcft am 16.08.2016.<\/p>\n<p>Reiss, S., 2010: Das Reiss Profile: Die 16 Lebensmotive: Welche Werte und Bed\u00fcrfnisse unserem Verhalten zugrunde liegen. Offenbach: GABAL-Verlag.<\/p>\n<p>Rosa, H., 2016: Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Rosa, H. &amp; W.Endres, 2016: Resonanzp\u00e4dagogik: Wenn es im Klassenzimmer knistert. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Motive und H\u00fcrden f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingshilfe bei M\u00e4nnern im Ruhestandsalter Die qualitative Studie besch\u00e4ftigt sich mich den Motiven von M\u00e4nnern in der Nachberufsphase f\u00fcr die ehrenamtliche Fl\u00fcchtlingsarbeit. Sie gibt zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle quantitative Forschungsergebnisse. Daraufhin werden die Fallauswahlwahl und die Forschungsfragen vorgestellt. 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