{"id":550,"date":"2018-10-24T13:40:42","date_gmt":"2018-10-24T11:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=550"},"modified":"2018-10-24T13:53:40","modified_gmt":"2018-10-24T11:53:40","slug":"buergerliches-engagement-in-der-arbeitsmarktintegration-der-gefluechteten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=550","title":{"rendered":"B\u00fcrgerliches Engagement in der Arbeitsmarktintegration der Gefl\u00fcchteten (Sevtap Ucar)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/echo360.rub.de:8443\/ess\/portal\/section\/17583c32-412a-46fe-809d-fee924b5d8f3\">Link zum Video<\/a><\/p>\n<p>Die vorliegende Ausarbeitung besch\u00e4ftigt sich mit dem Thema des b\u00fcrgerlichen Engagements bez\u00fcglich der Arbeitsmarktintegration von gefl\u00fcchteten Menschen. Der Fokus ist auf die Integration in den Arbeitsmarkt durch die Engagierten gerichtet und somit auch auf die Frage, ob die b\u00fcrgerlich Engagierten in dem o.g. T\u00e4tigkeitsbereich als sogenannte \u201eL\u00fcckenf\u00fcller\/innen\u201c des deutschen Staates gesehen werden. Gefl\u00fcchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist in der Wissenschaft ein diskutierter Themenbereich und tr\u00e4gt auch enorm zu der Integration in die deutsche Gesellschaft, Kultur und den Alltag bei, weshalb die Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema in meinen Interessen liegt.<!--more--><\/p>\n<p>Das Essay ist wie folgt aufgebaut: Zun\u00e4chst wird in das Thema kurz eingeleitet und unser Interviewpartner und die T\u00e4tigkeitsfelder der Engagierten vorgestellt. Anschlie\u00dfend wird auf das Engagement bez\u00fcglich der Arbeitsmarktintegration eingegangen. Damit zusammenh\u00e4ngend wird auf die Diskussion bez\u00fcglich des \u201eL\u00fcckenf\u00fcller\/innen\u201c der Engagierten eingegangen. Abschlie\u00dfend wird alles zusammengefasst und eine eigene Stellungnahme festgehalten.<\/p>\n<p>Der demographische Wandel, der durch die stark zunehmenden asylsuchenden und\/oder gefl\u00fcchteten Menschen im Herbst 2015 entstanden ist, hat in Deutschland \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit in der Politik, aber auch in der gesamten Gesellschaft ausgel\u00f6st. Mit diesem gro\u00dfen Fl\u00fcchtlingsstrom zusammen, haben sich auch viele B\u00fcrger \u201evon heute auf morgen\u201c bereit erkl\u00e4rt freiwilliges Engagement in der Fl\u00fcchtlingshilfe zu leisten (vgl. Pfeffer-Hoffmann 2016: 39). So wie auch unser Interviewpartner Bruno H. (Pensionierter Lehrer)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e[&#8230;] [Ich] bin 2015 in die Fl\u00fcchtlingsarbeit eingestiegen, weil hier im Ort Ennepetal \u2013 das liegt bei Hagen \u2013 praktisch \u00fcber Nacht 150 Fl\u00fcchtlinge aus aller Herrenl\u00e4nder, der Stadt zugewiesen wurden. Die Stadt war relativ kooperativ und kreativ, hat ziemlich schnell eine dezentrale Unterbringung der Gefl\u00fcchteten organisiert. Und wir haben im Grunde die Stadt dabei unterst\u00fctzt.&#8220; (Vgl. Video 1.1: 0:48)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dadurch, dass sich viele B\u00fcrger bereit erkl\u00e4rt haben, ehrenamtliches Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit zu leisten, wurden auch neue Hilfeorganisationen bzw. Stiftungen gegr\u00fcndet, die sich speziell daf\u00fcr einsetzen, wenn es um das Thema Fl\u00fcchtlinge geht. Damit wurde auch das Soli-Fl\u00fcchtlingsfond\u00a0 gegr\u00fcndet, welche beispielsweise bei der Stadt Ennepetal eine beliebte Telefonnummer geworden ist, wenn es darum geht, die Stadt zu unterst\u00fctzen, im finanziellen sowie im materiellen Sinne (vgl. Interview 1.1: 2:20).<\/p>\n<p>Organisationen, in denen ehrenamtliche t\u00e4tig sind, unterst\u00fctzen jedoch nicht nur die Stadt und den Staat, sie haben eine sehr wichtige Rolle im allt\u00e4glichen Leben der Gefl\u00fcchteten. Damit sie \u00fcberhaupt in der Gesellschaft \u201eFu\u00df fassen\u201c und sich integrieren k\u00f6nnen, unterst\u00fctzen Ehrenamtliche dabei \u201e [&#8230;] Sprachbarrieren abzubauen, kulturelle Gepflogenheiten kennenzulernen, den Umgang mit Beh\u00f6rden zu meistern und leisten wichtige psychologische Hilfestellungen.\u201c (Vgl. Gottschalk\/ Zajak 2018: 15). Und auch unser Interviewpartner best\u00e4tigt die oben genannten Punkte und erg\u00e4nzt zus\u00e4tzlich noch, dass sie auch bei der Jobsuche helfen, wo sie nur k\u00f6nnen (Interview 1.1: 9:10). Als Einstiegshilfe in die Arbeitswelt sowie auch in den Alltag, dient eine Fahrradwerkstatt, f\u00fcr die der Soli-Fl\u00fcchtlingsfond in Ennepetal bekannt ist:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eLearning by doing \u2013 sie fragen, kann ich mal dieses Ger\u00e4t da haben, also eine Zange oder ein Schraubenschl\u00fcssel und dann lernen sie das. Sie lernen auch Fahrrad fahren, sie machen Verkehrserziehung und nat\u00fcrlich m\u00fcssen sie lernen in Deutschland und in dieser Kleinstadt zu fahren\u201c (Interview 1.1: 8:47).<\/p><\/blockquote>\n<p>Denn Forschungen haben gezeigt, dass es Fl\u00fcchtlingen sehr schwer gelingt, in den Arbeitsmarkt einzutreten (vgl. Johansson 2016: 27). Durch die Hobbywerkstatt, die der Soli-Fl\u00fcchtlings-Fond bietet, lernen die Fl\u00fcchtlinge handwerklich geschickt zu arbeiten, Arbeitssicherheit oder -umgang, und m\u00fcssen sich gezwungenerma\u00dfen der deutschen Sprache versuchen zu bedienen. Gleichzeitig entstehen Kontaktkn\u00fcpfungen mit diversen Menschen.<\/p>\n<p>Nach einer qualitativen Studie (von IAB, DIW und BAMPF) ist eine hohe Bildungs-, Erwerbs- und Integrationsmotivation der Fl\u00fcchtlinge zu erkennen (vgl. Pfeffer-Hoffmann 2016: 40). Also z\u00e4hlt auch die Erwerbst\u00e4tigkeit als einer der wichtigen Einflussfaktor auf die Integration der Gefl\u00fcchteten und best\u00e4tigend dazu, die Stellungnahme unseres engagierten Interviewpartners: \u201eDas ist das oberste Ziel: Nachdem Grundkurse in den Sprachen praktisch bew\u00e4ltigt worden sind, geht es darum, wie kriegen wir die Leute in Besch\u00e4ftigung oder Ausbildung\u201c (Bruno H. Interview 1.2: 2:20). Und auch in der o.g. qualitativen Studie wird \u201e[&#8230;] das Erlernen der deutschen Sprache als den wichtigsten Schl\u00fcssel f\u00fcr den Zugang zum Arbeitsmarkt und zu anderen Teilen des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland\u201c betrachtet und von allen Befragten so wahrgenommen (vgl. Pfeffer-Hoffmann 2016: 40). So werden sprachliche Deutschkenntnisse als eine \u201eerfolgreiche Integration in und durch Arbeit (Pfeffer-Hoffmann 2016: 45) festgelegt\/datiert. Best\u00e4tigend dazu f\u00fcgt Bruno H. noch bei: \u201eBeruflich t\u00e4tig sein, hei\u00dft Sprache.\u201c (Interview 1.3: 1.39).<\/p>\n<p>Jedoch haben es Gefl\u00fcchtete dennoch nicht leicht auf dem Arbeitsmarkt, da zun\u00e4chst eine b\u00fcrokratische Herausforderung auf sie zukommt, wie beispielsweise das Asylverfahren, Duldungen etc. So berichtet auch unser Interviewpartner:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAlso es geht eigentlich grundlegend [&#8230;] in der ganzen Fl\u00fcchtlingsarbeit um <strong>zwei Sachen<\/strong>: <strong>Einmal<\/strong>, dass die Leute eine Struktur kriegen, auch eine Tagesstruktur. Es gibt Leute, die warten auf irgendwas, was sie gar nicht nennen k\u00f6nnen und die brauchen eine Struktur. Also sie m\u00fcssen bestimmte Termine haben, bestimmte Verpflichtungen und nicht nur durch die \u00c4mter. <strong>Das Zweite<\/strong> ist die Perspektive: Einige, die haben keine Perspektive, [&#8230;] zum Beispiel keine Bleibeperspektive, keine Duldung vorhanden.\u201c (Interview 1.2: 11:17)<\/p><\/blockquote>\n<p>So muss ein anerkannter Aufenthaltsstatus (Asylsuchende, Asylbewerber\/-innen, Asylberechtigte, Gedultete) existieren, damit die Gefl\u00fcchteten eine M\u00f6glichkeit und eine Chance haben sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Fl\u00fcchtlinge mit einer offiziellen Aufenthaltserlaubnis, haben rechtlich gesehen einen Zugang zum Arbeitsmarkt (vgl. Pfeffer-Hoffmann 2016: 48f.).<\/p>\n<p>Diesen Problemen, H\u00fcrden und dem B\u00fcrokratiechaos versuchen die Engagierten mit den Fl\u00fcchtlingen zusammen zu bew\u00e4ltigen, jedoch f\u00e4llt dieses Unterfangen unter anderem auch in den staatlichen Verantwortungsbereich und wird durch viel B\u00fcrokratie noch mehr f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Engagierte erschwert (vgl. Gottschalk &amp; Zajak 2018: 10), weshalb unser Interviewpartner und das Soli-Fl\u00fcchtlingsfond auch sehr viel Wert darauflegen, dass so wenig wie m\u00f6glich b\u00fcrokratische Arbeit entsteht. Es werden n\u00e4mlich Entscheidungen bez\u00fcglich finanzieller Unterst\u00fctzung der Fl\u00fcchtlinge durch ein kleines Gremium besprochen und entschieden ohne, dass es einen Antrag oder \u00e4hnliches beim Soli-Fl\u00fcchtlingsfond gestellt werden muss (vgl. Bruno H. Interview 1.3: 9:38).<\/p>\n<p>So wird auch das Verh\u00e4ltnis zwischen b\u00fcrgerlichem Engagement in der Fl\u00fcchtlingshilfe und den staatlichen Verantwortungen kritisch diskutiert. Engagierte leisten Aufgaben, die der Staat eigentlich zu leisten hat. So wird die Gefahr gesehen, dass Engagierte als \u201eL\u00fcckenf\u00fcller\/innen\u201c des Staates betrachtet werden (Gottschalk &amp; Zajak 2018: 10). Jedoch sollten wir auch die Ansichtsweise der Engagierten betrachten, bevor ein genaueres Urteil festgehalten wird. Nach einer Umfrage (IfD-Allensbach) bewerten nur wenige Engagierte (ca. 5%) die staatliche und kommunale Unterst\u00fctzung als \u201egar nicht gut\u201c und die H\u00e4lfte der Befragten sch\u00e4tzen die staatliche Unterst\u00fctzung als \u201egut\u201c ein. 35% der befragten Engagierten haben jedoch angegeben, dass die Hilfeleistungen \u201eweniger gut\u201c seien und damit zusammenh\u00e4ngend auch verbesserungsw\u00fcrdig ist, sowie auch mehr Unterst\u00fctzung durch \u00c4mter und Beh\u00f6rden in der Fl\u00fcchtlingshilfe erwartet wird<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. So best\u00e4tigt auch Vey (2018: 94), dass es teils Unterversorgungen der Gefl\u00fcchteten durch das Versagen der staatlichen Beh\u00f6rden gibt und ehrenamtlich Engagierte bei Entscheidungen kein Mitspracherecht erhalten und teils sogar unerw\u00fcnscht sind. So werden ehrenamtlich Engagierte in der Fl\u00fcchtlingshilfe mehr oder weniger als L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer\/innen betrachtet, da sie nur dann Mitwirken, wenn der Staat und die Beh\u00f6rden versagen oder Bedarf an zus\u00e4tzlicher Hilfe haben (vgl. Vey 2018: 94). Durch unseren Interviewpartner Bruno H. K\u00f6nnen wir aber auch eine andere Sichtweise pr\u00e4sentieren, die jedoch nicht repr\u00e4sentativ ist, jedoch zu unserer Minifallstudie einen erheblichen Stellenwert hat:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eUnser Staat w\u00fcrde zusammenbrechen, wenn es nicht die ehrenamtliche freiwillige Arbeit von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern g\u00e4be. Also ohne B\u00fcrgerengagement w\u00fcrde unser Staat glaube ich nicht funktionieren. Weil es ist ein anderes Denken, ob ich als Verwaltungsmensch und Beamter eine Sache angehe. Die m\u00fcssen viel mehr darauf achten. Es darf nichts passieren. Die haben ihre Vorschriften, die sind auch sinnvoll. Wir sind freier. Wir k\u00f6nnen nat\u00fcrlich auch kreativer sein.\u00a0 Also ich f\u00fchle mich nicht ausgenutzt. Also ich kann das ja jeden Tag begrenzen. Ich k\u00f6nnte morgens sagen ich mach das nicht mehr. Will ich aber gar nicht und es ist notwendig, dass es dieses Engagement gibt\u00a0 [\u2026]. Und ich mache die Erfahrung auch in dem Kreis der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, [\u2026] viele machen die Erfahrung: mein Leben ist auch wichtiger geworden [\u2026]. In Beziehung leben, ist wichtiger als haben!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Bruno H. sieht sich nicht als L\u00fcckenf\u00fcller, sondern sieht das Positive, was er aus der Situation entnehmen kann. Auch wenn es ern\u00fcchternde Momente in der Fl\u00fcchtlingshilfe erlebt, hat er immer noch das alleinige Entscheidungsrecht, ob er sich weiterhin engagieren will oder nicht. Bezogen auf die Arbeitsmarktintegration stellt er ebenfalls ern\u00fcchternde Ergebnisse fest, wie zum Beispiel, dass von circa 100 Gefl\u00fcchteten f\u00fcr die er sich engagiert hat, nur sch\u00e4tzungsweise sechs davon einer Besch\u00e4ftigung nachgehen oder sogar eine Ausbildung begonnen haben (Bruno H., Interview 2: 2:20). Dennoch kommt er zum Entschluss:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs muss auch Spa\u00df machen und ich muss sagen, unterm Strich, trotz aller Ern\u00fcchterungen: also es macht mir Spa\u00df. Es ist f\u00fcr mich eine Win-Win Situation. Ich bin auch ein neugieriger Mensch und finde, das sind interessante Leute, auch unglaublich nette Menschen und es bereichert mein Leben. [&#8230;] Die meisten sind sehr Dankbar und Hilfsbereit.\u201c \u00a0(Interview 1.2: 5:19)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das b\u00fcrgerliche Engagement in der Fl\u00fcchtlingshilfe ist eine sehr gro\u00dfe Unterst\u00fctzung und eine gleichzeitige Entlastung f\u00fcr den Staat und die Beh\u00f6rde in diversen T\u00e4tigkeitsfeldern. Werden die Ergebnisse betrachtet, kann zusammenfassend gesagt werden, dass die Aufgabenfelder Engagierten zwar in den staatlichen Verantwortungsbereich fallen und diese somit als L\u00fcckenf\u00fcller\/innen dienen. Viele der befragten Engagierten f\u00fchlen sich dadurch ausgenutzt, weshalb viele die Fl\u00fcchtlingsarbeit nach dieser Erkenntnis, aufgrund Entt\u00e4uschung und Frust aufgeben (Vey 2018: 94). Und auch die Allesbacher Umfrage best\u00e4tigt, dass Engagierte als L\u00fcckenf\u00fcller\/innen dienen, da die Unterst\u00fctzung von Staat und Kommunen ausbleibt oder verbesserungsw\u00fcrdig ist<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>.<\/p>\n<p>Mit unserer Minifallstudie sind wir jedoch zur Erkenntnis gekommen, dass das Engagieren der Fl\u00fcchtlingsarbeit personenbezogen ist und unser Interviewpartner sich nicht als \u201eL\u00fcckenf\u00fcller\u201c betrachtet, da er Spa\u00df an seiner Arbeit hat und sich dadurch auch erf\u00fcllt sieht. Er ist sich jedoch auch im Bewusstsein, dass der Staat ohne das b\u00fcrgerliche Engagement, die Fl\u00fcchtlingsarbeit kaum stemmen k\u00f6nnte und damit zusammen ein Zusammenbruch bzw. Chaos entstehen w\u00fcrde. Jeder einzelne Engagierte ist sehr wichtig f\u00fcr den Staat bez\u00fcglich der Fl\u00fcchtlingsarbeit und sollte durch mehr Unterst\u00fctzung durch Staat und Beh\u00f6rden gef\u00f6rdert werden, damit das Engagement in der Fl\u00fcchtlingsarbeit noch besser ausgebaut werden kann.<\/p>\n<h3>Ein Beitrag von Sevtap Ucar<\/h3>\n<h2><strong>Literaturverzeichnis <\/strong><\/h2>\n<p>BMFSFJ (Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend) (2017): Ergebnisbericht einer Untersuchung des Instituts f\u00fcr f\u00fcr Demoskopie Allensbach, [online] <a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/blob\/122010\/d35ec9bf4a940ea49283485db4625aaf\/engagement-in-der-fluechlingshilfe-data.pdf\">https:\/\/www.bmfsfj.de\/blob\/122010\/d35ec9bf4a940ea49283485db4625aaf\/engagement-in-der-fluechlingshilfe-data.pdf<\/a> \u00a0[24.09.2018]<\/p>\n<p>Gottschalk, Ines\/ Zajak, Sabrina (2018): Gefl\u00fcchtetenengagement in Deutschland: Konturen eines neuen Engagementfelds, in: Sabrina Zajak Gottschalk, I. (Hrsg.), Fl\u00fcchtlingshilfen als neues Engagementfeld. Chancen und Herausforderungen des Engagements f\u00fcr Gefl\u00fcchtete, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 7-22<\/p>\n<p>Johanssons, S. (2016): Die ungleiche Verteilung von Teilhabechancen f\u00fcr gefl\u00fcchtete Menschen in Deutschland: Rahmenbedingungen der Lebenssituation von Fl\u00fcchtlingen, in: G\u00fcnter G. Goth\/ Eckhardt Severing (2016), Asylsuchende und Fl\u00fcchtlinge in Deutschland: Erfassung und Entwicklung von Qualifikationen f\u00fcr die Arbeitsmarktintegration, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag GmbH &amp; Co. KG, S. 19.38.<\/p>\n<p>Pfeffer-Hoffmann, C. (2016): Arbeitsmarktzugang von Gefl\u00fcchteten, in: G\u00fcnter G. Goth\/ Eckhardt Severing (2016), Asylsuchende und Fl\u00fcchtlinge in Deutschland: Erfassung und Entwicklung von Qualifikationen f\u00fcr die Arbeitsmarktintegration, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag GmbH &amp; Co. KG, S. 39-60.<\/p>\n<p>Vey, J. (2018): Zwischen Empowerment, L\u00fcckenb\u00fc\u00dferei und neoliberaler Aktivierung des Selbst?! Ehrenamtliches Engagement und Regelversorgung in der bundesdeutschen Fl\u00fcchtlingsversorgung, in: Sabrina Zajak Gottschalk, I. (Hrsg.), Fl\u00fcchtlingshilfen als neues Engagementfeld. Chancen und Herausforderungen des Engagements f\u00fcr Gefl\u00fcchtete, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 77-98.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Aus datenrechtlichen Gr\u00fcnden und auf eigene Bitte wird der Nachname von unserem Interviewpartner nicht ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl.: BMFSFJ (2017): Ergebnisbericht einer Untersuchung des Instituts f\u00fcr f\u00fcr Demoskopie Allensbach. S. 43f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl.: BMFSFJ (2017): Ergebnisbericht einer Untersuchung des Instituts f\u00fcr Demoskopie Allensbach. S. 43f.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zum Video Die vorliegende Ausarbeitung besch\u00e4ftigt sich mit dem Thema des b\u00fcrgerlichen Engagements bez\u00fcglich der Arbeitsmarktintegration von gefl\u00fcchteten Menschen. Der Fokus ist auf die Integration in den Arbeitsmarkt durch die Engagierten gerichtet und somit auch auf die Frage, ob die b\u00fcrgerlich Engagierten in dem o.g. T\u00e4tigkeitsbereich als sogenannte \u201eL\u00fcckenf\u00fcller\/innen\u201c des deutschen Staates gesehen werden. 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