{"id":536,"date":"2018-10-24T12:16:30","date_gmt":"2018-10-24T10:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=536"},"modified":"2018-10-24T12:22:03","modified_gmt":"2018-10-24T10:22:03","slug":"unterstuetzung-von-armutsgepraegten-rumaenischen-zuwanderern-in-der-arbeitsmarktintegration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=536","title":{"rendered":"Unterst\u00fctzung von armutsgepr\u00e4gten rum\u00e4nischen Zuwanderern in der Arbeitsmarktintegration"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/echo360.rub.de:8443\/ess\/portal\/section\/17583c32-412a-46fe-809d-fee924b5d8f3\">Link zum Video\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Die EU-Erweiterung von 2007, in dessen Rahmen EU-2-B\u00fcrger in die EU aufgenommen worden sind, wurde von dem damaligen Erweiterungskommissar Olli Rehn <em>\u201eals Ende der Teilung Europas und als \u201eneue \u00c4ra\u201c begr\u00fc\u00dft.\u201c (Spiegel Online 2006).<\/em> Aber schon damals war klar, dass in diesen L\u00e4ndern gro\u00dfe Bev\u00f6lkerungsteile gesellschaftlich ausgegrenzt und diskriminiert wurden (Onlineportal Stadt Dortmund 2018: 2). Und diese gesamtgesellschaftliche Problemlage, wozu auch die wirtschaftliche Probleme z\u00e4hlen, sorgte daf\u00fcr das EU-2-B\u00fcrger sich auf den nach Westeuropa machten um ein besseres Leben zu f\u00fchren (vgl. ebd.). In Deutschland ist Dortmund eine der St\u00e4dte, die besonders von Neuzuwanderern aus Rum\u00e4nien betroffenen ist. Viele von ihnen kommen nach Dortmund, weil sie hier auf rum\u00e4nisch sprechende Netzwerke zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen, die ihnen bei Sprachprobleme helfen und erste Hilfe bei grundlegenden Sachen anbieten k\u00f6nnen (vgl. ebd.). Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: Inwiefern werden armutsgepr\u00e4gte rum\u00e4nische Zuwanderer bei der Arbeitsmarkintegration unterst\u00fctzt?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Diese Forschungsfrage wird am Beispiel der Stadt Dortmund erarbeitet. Ein Interessenspunkt, mit der die urspr\u00fcngliche Forschungsfrage formuliert wurde war, ob solche Selbsthilfe-Netzwerken Unterst\u00fctzungen hinsichtlich der Arbeitsplatzfindung existieren oder nicht. Um es vorwegzunehmen, solche auf ehrenamtliche Selbsthilfe gest\u00fctzten Ma\u00dfnahmen zur Arbeitsmarktintegration existieren bis auf wenige Ausnahmen wie \u201eRomano Than\u201c in Dortmund nicht. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr sozial engagierte Menschen, die sich in Organisationen engagieren. Die institutionelle und staatliche Seite ist viel aktiver und bedeutender bei der Arbeitsmarkteingliederung von rum\u00e4nischen B\u00fcrgern. Anspruch der vorliegenden Arbeit ist es, wie aus der Forschungsfrage zu entnehmen ist, das soziale Engagement bei der Arbeitseingliederung von armutsgepr\u00e4gte rum\u00e4nischen Migranten darzustellen, um Bedarfe und Schwachpunkte aufzuzeigen. Die prek\u00e4re Arbeits- und Lebenslage wird weitestgehend au\u00dfer Acht gelassen.<\/p>\n<p>Um all das aufzuzeigen, ist die Arbeit wie folgt aufgebaut: Zu Beginn wird im n\u00e4chsten Kapitel der <a href=\"#Forschungsstand\">aktuelle Forschungsstand<\/a> vorgestellt. <a href=\"#Zuwanderung\">Anschlie\u00dfend<\/a> wird die Entwicklung der Migration aus Rum\u00e4nien nach Deutschland seit dem Jahr 2014 und die Situation am Fallbeispiel Dortmund aufgezeigt, mit besonderem Blick auf den Stadtteil Nordstadt. <a href=\"#Institutionen\">Im Anschluss<\/a> folgen dann die Betrachtung der institutionellen Hilfen sowie das soziale Engagement hinsichtlich Arbeitsmarkteingliederung. Zum Ende hin folgt das <a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a>.<\/p>\n<h2><a id=\"Forschungsstand\"><\/a>Aktueller Forschungsstand<\/h2>\n<p>Nach einer ausgiebigen Literatur- und Onlinerecherche wurde feststgestellt, dass nur wenig Literatur zur Forschungsfrage auffindbar war. \u00dcberwiegend existiert Literatur zur Wohnungs- und Lebenssituation von rum\u00e4nischen und bulgarischen Zuwanderern. Ein weiterer Teil besch\u00e4ftigt sich nur ansatzweise mit der rum\u00e4nischen Zuwanderungsgruppe und hat vor allem die aus Bulgarien und Rum\u00e4nien stammende Roma zum Thema. So beschreibt Politikwissenschaftler Lausberg den Antiziganismus in Deutschland und bezieht sich neben Duisburg explizit auf Dortmund, um dieses Ph\u00e4nomen darzustellen. Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt durch ehrenamtliche Helfer spielt keine Rolle. Es wird aber am Rande Bezug zu deren Arbeitssituationen genommen und deren prek\u00e4ren Zustand beschrieben (vgl. Lausberg 2015: 176). Auff\u00e4llig ist auch, dass in wissenschaftlichen Beitr\u00e4gen rum\u00e4nischen Zuwanderer in Verbindung mit \u201eArmutsmigration\u201c gebracht werden und Gegenstand des Interesses sind (vgl. Lausberg 2015: 140ff.; Onlineportal Stadt Dortmund 2018). Bezogen auf rum\u00e4nische und bulgarische Zuwanderer unterstreicht Matter kritisch:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBislang scheint der Blick auf die gekommenen Menschen stark pauschalisierend, durch Vorurteile gepr\u00e4gt und von Fremdenangst bestimmt zu sein.\u201c (Matter 2017: 101).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser einseitige Fokus f\u00fchrt dazu, dass die Arbeitsmarktintegration mehr in den Hintergrund r\u00fcckt und nachrangig behandelt wird. Aus wissenschaftlicher Betrachtungsweise herrscht in dieser Hinsicht weitestgehend Nachholbedarf. Dementsprechend gibt es wenig wissenschaftliche Literatur zur Arbeitsmarktintegration von rum\u00e4nischen Neuzuwanderern, hinzu kommt dass es zivilgesellschaftlich, d.h. ehrenamtlich in dieser Sache, ebenso wenig zu verzeichnen gibt. Das ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass Zuwanderung erst seit 2007 mit der EU-Aufnahme an Bedeutung gewonnen haben und zum anderem das bei dieser Volksgruppe der Fokus eher problemorientierter ist (\u201eArtmutszuwanderung\u201c, \u201eVerelendung von Stadtteilen\u201c, \u201eMigration in Sozialsysteme\u201c) (vgl. ebd.).<\/p>\n<h2><a id=\"Zuwanderung\"><\/a>Zuwanderung: Dortmunder Nordstadt<\/h2>\n<p>Die einschl\u00e4gige Literatur thematisiert die rum\u00e4nischen und bulgarischen Neuzuwanderer \u00fcberwiegend im Kollektiv, weshalb es leider nicht m\u00f6glich ist beide Einwanderungsgruppen in ihrer Betrachtung vollst\u00e4ndig zu separieren. Dementsprechend wird im weiteren Verlauf auch die Gruppe der bulgarischen Neuzuwanderer mit einbezogen, obwohl die rum\u00e4nische Zuwanderungsgruppe im Fokus dieser Arbeit steht.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung der Zuwanderung nach der Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr rum\u00e4nische Staatsb\u00fcrger<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb der Europ\u00e4ischen Union gilt die Freiz\u00fcgigkeit f\u00fcr dessen Staatsangeh\u00f6rige. Das bedeutet, dass jeder EU-B\u00fcrger ohne Visum bzw. ohne Aufenthaltsgenehmigung in einem anderen Land der EU leben oder arbeiten kann. Urspr\u00fcnglich war diese Freiz\u00fcgigkeitsgarantie nur f\u00fcr Arbeitnehmer und Selbst\u00e4ndige g\u00fcltig. Erst im Laufe der darauffolgenden Jahre wurde sie im Sinne der B\u00fcrger ausgeweitet, wobei man gegenw\u00e4rtig ihre Verwirklichung als zunehmend abgeschlossen betrachten darf (vgl. Treibel 2011: 72).<\/p>\n<p>Obwohl Rum\u00e4nien seit dem 01. Januar 2007 Mitglied der Europ\u00e4ischen Union ist, gilt die uneingeschr\u00e4nkte Personenfreiz\u00fcgigkeit innerhalb der EU f\u00fcr rum\u00e4nische Staatsangeh\u00f6rige erst ab dem 01. Januar 2014. Diese sieben Jahre andauernde \u00dcbergangsl\u00f6sung beinhaltete eine eingeschr\u00e4nkte Arbeitnehmerfreiz\u00fcgigkeit, um den Schutz des deutschen Arbeitsmarktes vor Niedriglohnbesch\u00e4ftigten aus den Neumitgliedstaaten (Rum\u00e4nien und Bulgarien) zu gew\u00e4hrleisten. (vgl. Kurtenbach\/Bogumil 2014: 207)<\/p>\n<p>Im Zuge der erhaltenen uneingeschr\u00e4nkten Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr EU-2 B\u00fcrger stieg die Zahl der nach Deutschland langfristig zugewanderten rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger innerhalb von einem Jahr stark an. Die folgende Abbildung zeigt die genauen Zahlen dieser Entwicklung:<\/p>\n<p><strong>Abbildung 1: Zugewanderte ausl\u00e4ndische Personen (nach Deutschland) von 2007 bis 2016 mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens einem Jahr<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?attachment_id=537\" rel=\"attachment wp-att-537\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-537\" src=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Grafik-1-300x79.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"79\" srcset=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Grafik-1-300x79.png 300w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Grafik-1-768x203.png 768w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Grafik-1-624x165.png 624w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Grafik-1.png 827w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Das Bundesamt f\u00fcr Zahlen 2017<\/p>\n<p>Wie man auf obiger Abbildung erkennen kann, stieg die Zahl der zugewanderten rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger in dem darauffolgenden Jahr weiterhin moderat an. <em>\u201eVon den im Jahr 2016 f\u00fcr l\u00e4nger als ein Jahr zugewanderten ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen besa\u00dfen 13,3% (123.137 Personen) die rum\u00e4nische Staatsangeh\u00f6rigkeit. Dies bedeutet einen Anstieg um 6,9% im Vergleich zu 2015.\u201c<\/em> <em>(BAMF 2018: Das Bundesamt in Zahlen 2017).<\/em> Zus\u00e4tzlich kann man auf dieser Tabelle erkennen, dass Rum\u00e4nien seit dem Jahr 2014, Polen als Herkunftsland mit den meisten nach Deutschland langfristig zugewanderten Menschen abgel\u00f6st hat. Im Jahr 2015 wurden 213.037 (der Anteil liegt bei 13,1%) Zuz\u00fcge aus Rum\u00e4nien registriert, womit es innerhalb der EU das wichtigste Herkunftsland blieb. Syrien konnte als Hauptherkunftsland die insgesamt meisten Zuz\u00fcge aufweisen und stellte mit 326.872 die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Zuwanderergruppe im Jahr 2015 (BAMF 2016: Migrationsbericht 2015).<\/p>\n<p><strong>Entwicklung der Zuwanderung von EU-2 B\u00fcrgern in den Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eDortmund ist eine der Kommunen, die von armutsmotivierter Migration aus den EU-2 Staaten besonders betroffen sind.\u201c (Kurtenbach\/Bogumil 2014: 208).<\/em> Ihre Migrationserfahrung reicht bis in die 1950er Jahre zur\u00fcck und insbesondere die Nordstadt ist seitdem ein Zielankunftsort f\u00fcr arbeitssuchende Menschen aus dem Ausland.<\/p>\n<p>Gemessen an der spezifischen Funktion bestimmter Gebiete, konzentrieren sich armutsgepr\u00e4gte Neuzuwanderer \u00fcberwiegend kleinr\u00e4umig auf die Ankunftsgebiete gr\u00f6\u00dferer St\u00e4dte. Einerseits ist durch die bereits ans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung der weitere Kontakt zum Herkunftsgebiet gegeben und andererseits erm\u00f6glichen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt in solchen Gebieten eine soziale Etablierung in den Migrationsziell\u00e4ndern. (vgl. Kurtenbach 2014: 65f.)<\/p>\n<p>In der Nordstadt konzentrieren sich die Neuzuwanderer aus Rum\u00e4nien und Bulgarien besonders auf dem problematischen und sozial abgegrenzten Bezirk Nordmarkt. Die Hauptursache solch einer kleinr\u00e4umigen Konzentration wird durch so genannte \u201epull\u201c -Faktoren bestimmt. Das bedeutet geringere Sprachbarrieren f\u00fcr Neuzuwanderer aufgrund einer bereits l\u00e4nger ans\u00e4ssigen Migrationspopulation vor Ort, wodurch die Arbeits- und Wohnungssuche erleichtert wird. Die Folgen solch einer Entwicklung sind in der Regel eher problematisch f\u00fcr betroffene Ankunftsgebiete wie die Dortmunder Nordstadt. Die sozialen Probleme der armutsgepr\u00e4gten Migranten erh\u00f6hen die Belastung dieser bereits sozial abgegrenzten Bezirke, da die Zahl der armen Bev\u00f6lkerung abermals w\u00e4chst und ein Wertverlust der Immobilien zu einer noch st\u00e4rkeren sozialen Abgrenzung f\u00fchrt. (vgl. Kurtenbach\/Bogumil 2014: 208f.).<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEnde Dezember 2017 waren in Dortmund 538 EU2-Angeh\u00f6rige mehr gemeldet als Ende 2016, das entspricht einem Anstieg um 6,7% in 2017 nach 1,0% im Jahr 2016, 20,1% in 2015 und 47,2% in 2014. Die absolute Zahl liegt nun bei 8.515 Personen, darunter 3.718 mit bulgarischer und 4.797 mit rum\u00e4nischer Staatsangeh\u00f6rigkeit. Der Anteil der EU2-B\u00fcrger\/innen an der Dortmunder Gesamtbev\u00f6lkerung liegt damit Ende 2017 bei 1,4% (2016: 1,3%).\u201c <\/em>(Dortmunder Sachstandsbericht SOE 2018: 7).<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Bev\u00f6lkerungsanteil bulgarischer und rum\u00e4nischer Staatsangeh\u00f6riger ist im Jahr 2017 mit 1,3% vergleichsweise gering, konzentriert sich jedoch stark auf den Stadtbezirk Innenstadt-Nord. Dort liegt deren Bev\u00f6lkerungsanteil bei 7,6% womit die gegens\u00e4tzliche Verteilung innerhalb der Stadt unterstrichen wird. Insgesamt sind ca. 4.500 EU-2 B\u00fcrger in der Nordstadt gemeldet, wobei der Bereich um den Nordmarkt mit einem Anteil von 2.525 nach wie vor besonders hoch ist.<\/p>\n<p><strong>Rum\u00e4nische Zuwanderer auf dem deutschen Arbeitsmarkt <\/strong><\/p>\n<p>Anhand von Arbeitsmarktindikatoren wie SV-Besch\u00e4ftigungsquote, Arbeitslosenquote und SGB-II-Hilfequote, l\u00e4sst sich im Dezember 2016 (bundesweit) eine positive Entwicklung in allen Bereichen bei der rum\u00e4nischen Zuwanderergruppe feststellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die SV-Besch\u00e4ftigtenquote von 50,4% auf 53,5%, das bedeutet eine Steigerung von 3,1%. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2015 bei 7,9% und sank innerhalb eines Jahres auf 7,3%. Beim SGB-II Leistungsbezug sank der Wert von 12,5% auf 12,1%, womit er mit 0,4% ebenfalls leicht abgenommen hat (vgl. Freiz\u00fcgigkeitsmonitoring: Migration von EU B\u00fcrgern nach Deutschland 2016: 19).<\/p>\n<p>Die etwas aktuelleren Daten aus dem Dortmunder Sachstandsbericht 2018, die gleicherma\u00dfen von der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit stammen, geben folgenden Einblick zu der Situation in Dortmund bez\u00fcglich zuvor erw\u00e4hnter Arbeitsmarktindikatoren: Obwohl auch in Dortmund seit Ende 2013 eine rasantere, positive Entwicklung bei den rum\u00e4nischen Staatsangeh\u00f6rigen festzustellen ist, unterscheiden sich die Quoten f\u00fcr bestimmte Indikatoren deutlich zu denen auf Bundesebene. Insbesondere die SV-Besch\u00e4ftigtenquote liegt Ende 2016 mit ca. 30% deutlich \u00fcber dem bundesweiten Wert. Im Juni 2017 liegt er bei 29,2% und sinkt damit um etwa 0,8%. Die im Juni 2017 bei 9,4% liegende Arbeitslosenquote unterscheidet sich weniger stark von den Bundesquoten und n\u00e4hert sich sogar an, verglichen mit den etwas mehr als 10% Ende 2016. Letztendlich ist auch bei der Gruppe der SGB-II Leistungsempf\u00e4nger, mit einem Wert von ca. 30% (29,7% im Juni 2017) ein deutlicher Unterschied zu der bundesweiten Statistik erkennbar und unterstreicht wiederholt die problematische Situation, in der sich die Kommune Dortmund befindet. Allerdings l\u00e4sst sich insgesamt festhalten, dass sich die Integration der rum\u00e4nischen Zuwanderer in den Arbeitsmarkt seit Ende 2013 beschleunigt hat und sogar in absehbarer Zeit das Niveau der gesamten ausl\u00e4ndischen Bev\u00f6lkerung erreichen k\u00f6nnte (vgl. Dortmunder Sachstandsbericht 2018: 11f.).<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich feststellen, dass die dauerhafte Zuwanderung aus Rum\u00e4nien auf Bundesebene ab dem Jahr 2014 einen starken Anstieg aufwies, der in den darauffolgenden Jahren wieder deutlich zur\u00fcckging und sich 2017 auf einem Niveau befindet wie vor der Einf\u00fchrung der uneingeschr\u00e4nkten Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr EU-2 B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Dortmund ist eine der wenigen Kommunen in Deutschland, die von einer \u00fcberdurchschnittlichen Konzentration von armutsgepr\u00e4gten Neuzuwanderern aus Rum\u00e4nien und Bulgarien besonders betroffen ist, was nicht zuletzt auch an den Arbeitsmarktindikatoren zu beobachten ist. Auch der Anstieg der Zuwanderung nach Deutschland ist nach drei Jahren uneingeschr\u00e4nkter Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr EU-2 B\u00fcrger mit 6,7% im Jahr 2017 wieder als moderat zu beurteilen im Vergleich zu den ersten beiden Jahren nach der uneingeschr\u00e4nkten Personenfreiz\u00fcgigkeit. Obwohl die \u00f6ffentliche Debatte um Armutsmigration und Niedriglohnzuwanderung seit der Fl\u00fcchtlingskrise im Jahr 2015 deutlich abgenommen hat, sind in den Jahren 2014 und 2015 so viele Menschen wie niemals zuvor aus Rum\u00e4nien und Bulgarien nach Deutschland migriert. Die Mehrheit der rum\u00e4nischen Zuwanderungsgruppe besteht bundesweit nach wie vor aus arbeitsmotivierten Migranten, die sich in den deutschen Arbeitsmarkt gut integriert haben. Dennoch stellt diese kleinr\u00e4umige Konzentration von \u00fcberwiegend armutsmotivierter Zuwanderung in bestimmte Bezirke des Dortmunder Stadtteils Innenstadt-Nord die Stadt vor immense Probleme, die aufenthaltsrechtliche, sozialrechtliche und besonders arbeitsrechtliche Felder betreffen (vgl. Kurtenbach 2013: 20).<\/p>\n<h2><a id=\"Institutionen\"><\/a>Institutionen und institutionelle Hilfe<\/h2>\n<p>Institutionen <em>\u201ewerden [als] \u00f6ffentliche oder staatliche Einrichtungen oder Organisationen bezeichnet, die einen ganz bestimmten Zweck haben und auf Dauer eingerichtet wurden.\u201c (bpb).<\/em> In Dortmund existieren f\u00fcr s\u00fcdosteurop\u00e4ische Zuwanderer solche Institutionen bereits.<br \/>\nIn den Institutionen arbeiten Migrationsberater. Die Migrationsberater f\u00fcr erwachsene Zuwanderer (kurz: MBE) sind f\u00fcr die Probleml\u00f6sung zust\u00e4ndig. F\u00fcr die ersten Herausforderungen in Deutschland erfahren die Zuwanderer Unterst\u00fctzung wie z.B. dem Erlernen der deutschen Sprache, bei Schule und Beruf, Unterkunft, Gesundheitsversorgung sowie Familiensituation. Die Berater sind mit der jeweiligen Sprache sowie Problematik und Schwierigkeiten der erwachsenen Zuwanderer vertraut, die sich in der ersten Zeit in Deutschland entwickeln. Dazu finden Vier-Augen-Gespr\u00e4che statt, bei der die weitere Vorgehensweise f\u00fcr den Alltag festgehalten wird. Die zentralen Themen des Gespr\u00e4ches stellen Kompetenz und K\u00f6nnen dar. Die erwachsenen Zuwanderer werden \u00fcber m\u00f6gliche Unterst\u00fctzungsangebote informiert und wo Sprachkurse angeboten werden. Die Migrationsberater \u00fcberpr\u00fcfen auch eine m\u00f6gliche Teilnahme an staatlich gef\u00f6rderten Integrationskursen und anderen Hilfsangeboten am jeweiligen Standort (BAMF 2015).<\/p>\n<p>Welche Institutionen werden in Dortmund angeboten und wie sehen die jeweiligen Leistungsspektren aus? Exemplarisch sollen drei Institutionen dargestellt werden:<\/p>\n<p><strong>AWO \u2013 Unterbezirk Dortmund<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorstellung<\/strong><\/p>\n<p>Die AWO ist ein Wohlfahrtsverband und steht f\u00fcr Arbeiterwohlfahrt. Der AWO Unterbezirk Dortmund ist Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverb\u00e4nde in Dortmund. Sie geh\u00f6rt <em>\u201eneben der Caritas, der Diakonie, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverband und dem Wohlfahrtsverband der J\u00fcdischen Kultusgemeinden zu den 6 Spitzenverb\u00e4nden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.\u201c (AWO 2018).<\/em><\/p>\n<p><strong>Aufgaben<\/strong><\/p>\n<p>Das Leistungsspektrum ist vielf\u00e4ltig. Es gibt die Themenbereiche \u201eKinder, Jugend und Familie\u201c, \u201eBildung und Arbeit\u201c und \u201eEingliederungshilfe\u201c. Unter dem Themenbereich Kinder, Jugend und Familie wird die Unterkategorie Angebote f\u00fcr Menschen mit Migrationshintergrund aufgelistet und unter dieser Kategorie gibt es nochmal die Unterkategorie \u201eMigrationsberatung f\u00fcr erwachsene Zuwanderer\u201c. Die Angebote der AWO zielen darauf ab, dass Zuwanderer in die Gesellschaft eingebunden werden. Die Migrationsberater bieten Zuwanderern in den ersten drei Jahren in Deutschland Unterst\u00fctzung, Information und Beratung an. Folgende Beratungsthemen werden kostenfrei angeboten:<\/p>\n<ul>\n<li><em>\u201eDeutsch lernen<\/em><\/li>\n<li><em>Schule, Ausbildung, Beruf<\/em><\/li>\n<li><em>Anerkennung von Berufs- und Schulabschl\u00fcssen<\/em><\/li>\n<li><em>Sicherung des Lebensunterhalts<\/em><\/li>\n<li><em>Aufenthaltsstatus, Staatsangeh\u00f6rigkeit und Familiennachzug<\/em><\/li>\n<li><em>Wohnen<\/em><\/li>\n<li><em>Ehe, Partnerschaft, Familie<\/em><\/li>\n<li><em>Gesundheitsfragen<\/em><\/li>\n<li><em>Zusammenleben und Freizeit<\/em><\/li>\n<li><em>Bei Bedarf Vermittlung an andere Fachdienste\u201c (AWO 2018).<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Migrationsberater Bj\u00f6rn Bauernfeind berichtet von seiner Arbeit<\/strong><\/p>\n<p>Migrationsberatung ist immer mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Bj\u00f6rn Bauernfeind arbeitet als Migrationsberater bei der AWO und unterst\u00fctzt die Zuwanderer in Alltagsthemen:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAlso konkret helfen wir bei der Arbeitsplatzsuche. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe und wir versuchen auch den Prozess dahin zu begleiten, dass wir die Leute immer wieder dazu ermuntern, deutsch zu lernen, in die Kurse zu gehen, sich in Integrationskursen einzuschreiben, weil dass das Haupthindernis bei einer Einstellung ist. Bei der Jobsuche ist das Haupthindernis meist fehlende Sprachkenntnisse.\u201c (Interview Dortmund 15.06.2018).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dabei handelt es sich aber nicht um Arbeit verbunden mit einer hohen Position:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs geht um Jobs im unqualifizierten Bereich. Es geht jetzt nicht um irgendwelche Top-Jobs, sondern wir sprechen von Arbeit, f\u00fcr die man jetzt keine speziellen Qualifikationen braucht.\u201c<\/em> <em>(Interview Dortmund, 15.06.2018).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Diakonie Dortmund und L\u00fcnen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorstellung<\/strong><\/p>\n<p>Die Diakonie in Dortmund und L\u00fcnen stellt den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns, ohne Betrachtung auf Alter, Herkunft und Vergangenheit. Das diakonische Werk in Dortmund und L\u00fcnen ist bekannt als evangelischer Wohlfahrtsverband und Dienstleister f\u00fcr soziale Aufgaben. Bei der Diakonie in Dortmund und L\u00fcnen arbeiten hauptberuflich zirka 1000 Mitarbeiter und 600 ehrenamtliche Helfer. Mit hohem Einsatz unterst\u00fctzen die Mitarbeiter bei schwierigen Lebensverh\u00e4ltnissen und Alltagsproblemen von Zuwanderern (vgl. Diakonie Dortmund und L\u00fcnen).<\/p>\n<p><strong>Ziel von MBE<\/strong><\/p>\n<p>Migration und Integration ist eines der vielen Themenschwerpunkte der Diakonie in Dortmund und L\u00fcnen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Bildung von regionalen Netzwerken und die interkulturelle \u00d6ffnung der Regeldienste ist ein zentraler Inhalt der Migrationsberatung (\u2026) Das Ziel der Migrationsberatung besteht darin, die Neuzuwanderer mittels individueller F\u00f6rderpl\u00e4ne in die Lage zu versetzen, ihre Lebenssituation in Deutschland eigenst\u00e4ndig zu regeln.\u201c (ebd.).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Zielgruppen<\/strong><\/p>\n<p>Die Diakonie spricht mehrere Zielgruppen an. Dazu geh\u00f6ren dauerhaft in Deutschland lebende Migranten, sp\u00e4t ausgesiedelte Zuwanderer mit Familien, asylberechtigte Fl\u00fcchtlinge oder anerkannte Fl\u00fcchtlinge, seit l\u00e4ngerer Zeit in Deutschland lebende Ausl\u00e4nder und sp\u00e4t ausgesiedelte Zuwanderer mit st\u00e4rkerem Integrationsbedarf und Unionsb\u00fcrger nach Freiz\u00fcgigkeitsberechtigung (vgl. ebd.).<\/p>\n<p><strong>Aufgaben<\/strong><\/p>\n<p>Die Migrationsberater beraten Zuwanderer kostenlos bei Folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>\u201eAufenthalts- und Orientierungsfragen<\/em><\/li>\n<li><em>Arbeit, Ausbildung, Beruf und Schule<\/em><\/li>\n<li><em>Wohnen und Freizeitgestaltung<\/em><\/li>\n<li><em>Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes<\/em><\/li>\n<li><em>Gesundheitsfragen<\/em><\/li>\n<li><em>Unterst\u00fctzung bei pers\u00f6nlichen Problemen<\/em><\/li>\n<li><em>Fragen im Umgang mit Beh\u00f6rden<\/em><\/li>\n<li><em>Information \u00fcber weitere Hilfem\u00f6glichkeiten<\/em><\/li>\n<li><em>Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen\u201c (ebd.)<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>freundeskreis \u2013 nEUb\u00fcrger und roma<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorstellung<\/strong><\/p>\n<p>Der freundeskreis \u2013 nEUb\u00fcrger und roma umfasst 20 Vereine bzw. Institutionen und private Personen mit dem Ziel, Zuwanderern bei Ihren Problemen zu helfen. Durch die EU-Freiz\u00fcgigkeit sind verst\u00e4rkt armutsgepr\u00e4gten Zuwanderer aus Rum\u00e4nien und Bulgarien nach Deutschland gekommen. Die Zuwanderung stellt Dortmund vor schwierigen Aufgaben. Besonders kritisch stellte f\u00fcr die Zuwanderer die bis Ende 2013 begrenzte Teilnahme am Arbeitsmarkt dar, da w\u00e4hrend dieser Zeit die Sozialleistungen wegfielen (vgl. freundeskreis nEUb\u00fcrger und roma 2018).<\/p>\n<p><strong>Positionierung<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u00a0 \u201eDer freundeskreis nEUb\u00fcrger und roma sieht sich als Lobby f\u00fcr eine Gruppe, der\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 bisher mit Angst und massiver Ablehnung begegnet wird. Angeh\u00f6rige der\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Volksgruppe der Roma sind in besonderem Ma\u00dfe Diskriminierung und rassistischen\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Vorurteilen ausgesetzt.\u201c (ebd.).<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ziel<\/strong><\/p>\n<p>Stadttheater und K\u00fcnstlerh\u00e4user sind Bestandteil des Freundeskreises. Durch Kontaktvermittlung sollen Zuwanderer Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre derzeitige Lage erhalten und der richtige Umgang mit Rassismus gelehrt werden. Als erstes, womit sich der Freundeskreis besch\u00e4ftigt hat, ist die Erstellung eines Infoflyers. Diese wird in vier Sprachen angeboten: t\u00fcrkisch, bulgarisch, rum\u00e4nisch und deutsch. Im Flyer werden Angebote f\u00fcr Versorgung und Beratung aufgelistet, an denen sich Neuzuwanderer orientieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs geht um das Allern\u00f6tigste: Zugang zu medizinischer Versorgung, Duschgelegenheiten, Zugang zu Essen und Kleidung. Und es geht um Beratung in oft ausweglos erscheinenden Situationen.\u201c (ebd.).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Zwischenfazit<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildung 2: Migration &#8211; Integration &#8211; Migranten<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?attachment_id=538\" rel=\"attachment wp-att-538\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-538\" src=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bild-2-AI-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bild-2-AI-300x168.jpg 300w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bild-2-AI-768x431.jpg 768w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bild-2-AI-624x350.jpg 624w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bild-2-AI.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Pixabay<\/p>\n<p>Exemplarisch wurden drei Institutionen vorgestellt, die sich mit Migrationsberatung besch\u00e4ftigen. Bei den vorgestellten Institutionen werden viele Beratungsthemen angeboten. Die AWO in Dortmund listet zehn Beratungsthemen und die Diakonie in Dortmund neun Beratungsthemen auf, die sich inhaltlich kaum unterscheiden. Bei freundeskreis \u2013 nEUb\u00fcrger und roma werden auf der Homepage wiederum keine Beratungsthemen aufgelistet. Der Flyer von freundeskreis \u2013 nEUb\u00fcrger und roma f\u00fchrt unter anderem Beratungsangebote und M\u00f6glichkeiten zum Essen, duschen und waschen auf:<\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?attachment_id=539\" rel=\"attachment wp-att-539\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-539\" src=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3-300x160.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3-300x160.png 300w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3-768x409.png 768w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3-1024x545.png 1024w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3-624x332.png 624w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI-3.png 1495w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?attachment_id=542\" rel=\"attachment wp-att-542\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-542\" src=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4-300x160.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4-300x160.png 300w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4-768x409.png 768w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4-1024x546.png 1024w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4-624x333.png 624w, https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/AI4.png 1495w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abbildung 3: Flyer<\/strong><\/p>\n<p>\u00a9 Flyer von freundeskreis \u2013 nEUb\u00fcrger und roma c.\/o., Planerladen e.V.<\/p>\n<p>Durch die einfache Strukturierung des Infoflyers findet sich jeder zurecht. Informationen zu Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangeboten sowie m\u00f6gliche Bedarfe im Alltag k\u00f6nnen aus dem Flyer entnommen werden. Die vorgestellten Institutionen sind bestens darauf vorbereitet, den Zuwanderern das Leben in Deutschland etwas einfacher zu gestalten. Zuwanderer ben\u00f6tigen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland. So k\u00f6nnen sie positiv in eine neue Zukunft in Deutschland blicken!<\/p>\n<h2>Arbeitsmarktsituation in Dortmund und soziales Engagement bei der Arbeitsmarkintegration<\/h2>\n<p>Dortmunds Geschichte ist jeher von Zuwanderung und \u201eMultikulti\u201c gepr\u00e4gt. Angefangen von den franz\u00f6sischen Hugenotten im 18. Jahrhundert bis zu den Italienern, Belgien, Polen zur Zeit der Industrialisierung sowie nachdem Zweiten Weltkrieg die Anwerbung der \u201eGastarbeiter\u201c (vgl. Onlineportal Stadt Dortmund). Ausgangspunkt der rum\u00e4nischen Zuwanderung hingegen ist der Beitritt der zwei L\u00e4nder Rum\u00e4nien und Bulgarien im Jahr 2007, die sogenannte \u201eEU2-Erweiterung\u201c. Wie schon zuvor erw\u00e4hnt, ist ein wichtiger Bestandteil der Integration von rum\u00e4nischen Zuwanderern die Einbindung an den deutschen Arbeitsmarkt, wodurch eine gesellschaftliche Teilhabe erm\u00f6glicht wird. Der Dortmunder Arbeitsmarkt war vormals von dem industriellen Sektor gepr\u00e4gt und hat sich im Zuge des allm\u00e4hlichen Bedeutungsverlusts der Montanindustrie weiterentwickelt <em>\u201e(\u2026) von einer Industriemetropole zum einem bedeutenden Dienstleistungs- und Technologiestandort.\u201c (Lausberg 2015: 173).<\/em> In diesen wirtschaftlichen Segmenten wird aber zu meist eine hohe Qualifikation erwartet und vorausgesetzt. Der Dienstleistungssektor ist heutzutage der bedeutendste Wirtschaftsbereich in Dortmund. Trotz Ansiedlung dieser modernen Wirtschaftsbereiche hat Dortmund mit einer Arbeitslosenquote 13,2% den h\u00f6chsten im westdeutschen vergleich (vgl. ebd.: 174).<\/p>\n<p>Um soziales Engagement im Ganzen zu erfassen, ist eine sinnvolle Unterscheidung zwischen institutioneller Ebene sowie der Selbsthilfe oder der nicht-Institutionellen Ebene einzuf\u00fchren. Insofern muss hier auf ein paar grundlegende Begriffe wie Ehrenamt, soziales Engagement oder b\u00fcrgerschaftliches Engagement eingegangen werden, die zumeist synonym verwendet werden und eine T\u00e4tigkeit beschreiben, <em>\u201edie (.) freiwillig und nicht auf materiellen Gewinn gerichtet, sowie (.) gemeinwohlorientiert sind, \u00f6ffentlich bzw. im \u00f6ffentlichen Raum stattfinden und (.) in der Regel gemeinschaftlich ausge\u00fcbt werden.\u201c (Hollstein in bpb 2017).<\/em> In der vorliegenden Arbeit werden die Begriffe ebenso synonym verwendet. Im Rahmen des Videoprojektes wurden geeignete Interviewpartner f\u00fcr die Forschungsfrage gesucht. Die Autoren sind mit dem offensichtlichsten Gedanken gestartet, dass eigentlich eine Vielzahl von sozial engagierten Menschen im Rahmen von Organisationen und Selbsthilfegruppen aktiv seien m\u00fcssten. Es hat sich im Folge der Recherchearbeiten allerdings eher als wenig ausgepr\u00e4gt erwiesen. Letztendlich wurde ein Interviewpartner in einem diese Organisationen, der AWO in Dortmund, gefunden. Wie schon betont, war trotz umfangreicher Literatur- und Online-Recherche kaum Selbsthilfeorganisationen und ehrenamtlich Aktive in diesem Bereich der Arbeitsmarktintegration auszumachen. Auch die Freiwilligenagentur in Dortmund konnte nur staatliche bzw. institutionelle Helfer auf Anfrage wie z.B. Jobcenter oder Gewerkschaften mit \u201eFaire Mobilit\u00e4t\u201c nennen. Das gleiche galt f\u00fcr Interviewpartner Bj\u00f6rn Bauernfeind von der AWO, der diesen Umstand im Interview unterstrich:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAlso grunds\u00e4tzlich gibt es da nicht so viel an ehrenamtlichen Helfern, an ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung in dem Bereich. Ja, also das ist z.B. eine v\u00f6llig andere Situation als bei einem Fl\u00fcchtling, wo es ja ganz viel ehrenamtliches Engagement gibt.\u201c (Interview Dortmund 15.06.2018).<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber dennoch konnte der Migrationsberater Bj\u00f6rn Bauernfeind von der AWO darauf aufmerksam machen, dass es auch eine Selbsthilfeorganisation gibt, die bei der Arbeitsmarktintegration eines bestimmten Teils der rum\u00e4nischen Zuwanderergruppe ehrenamtlich aktiv sind. Die Selbsthilfeorganisation mit dem Namen \u201eRomano Than\u201c hat aber nicht ausschlie\u00dflich rum\u00e4nische Zuwanderer als Zielgruppe im Blick, sondern vor allem Roma, die zum Teil auch aus Rum\u00e4nien stammen. Aber selbst der Interviewte, der ehrenamtliches Mitglied bei \u201eRomano Than e.V.\u201c ist, unterstreicht das dieser Verein erst 2016 gegr\u00fcndet wurde und noch nicht wirklich die Arbeit aufgenommen hat:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDas steckt noch alles in der Entwicklung. Ist jetzt noch nicht soweit, wie es einmal seien soll (\u2026).\u201c (Interview Dortmund 15.06.2018).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man kann also mit Recht und Fug behaupten, dass bez\u00fcglich der Selbstorganisation bzw. Nicht-institutionellen ehrenamtliche Arbeit noch enormer Nachholbedarf besteht. Die meisten Akteure der Arbeitsmarkintegration f\u00fcr rum\u00e4nische Zuwanderer sind institutionell und staatlich gepr\u00e4gt.<\/p>\n<h2><a id=\"Fazit\"><\/a>Fazit und Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen kann festgehalten werden, dass Dortmund immer noch eine wichtige Erststation f\u00fcr rum\u00e4nische Zuwanderer darstellt, auch wenn die Zahl der Neuzugewanderten 2017 nur moderat zugenommen hat im Vergleich zu den Jahren zuvor. Im Rahmen der institutionellen Hilfe wurden in Dortmund drei Institutionen wie die AWO, Diakonie Dortmund und L\u00fcnen sowie freundeskreis &#8211; nEUb\u00fcrger und roma explizit dargestellt. Die Situation sieht beim ehrenamtlichen Engagement anders aus. Bis auf \u201eRomano Than\u201c, welche eine ehrenamtliche Selbstorganisation ist, konnten keine weiteren Selbstorganisationen oder \u00e4hnliches lokalisiert werden. Nicht-ehrenamtliche Initiativen sind dagegen zahlreich vorhanden und werden auch von den rum\u00e4nischen Neuzuwanderern in Anspruch genommen. Die meiste Arbeit in diesem Feld wird von staatlicher Seite (Jobcenter) und der institutionellen Seite (bspw. AWO, Gewerkschaften etc.) bewerkstelligt. Beide Akteure bieten dazu in rum\u00e4nischer Sprache arbeitsplatzrechtliche Beratungen und Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche an. Bez\u00fcglich der Forschungsfrage, inwiefern armutsgepr\u00e4gte rum\u00e4nische Zuwanderer in der Arbeitsmarktintegration unterst\u00fctzt werden, muss demnach festgehalten werden, dass hier institutionelle Hilfe fl\u00e4chendeckend existiert und auch bei der Arbeitsmarkintegration eine wichtige Position einnimmt. Nichtsdestotrotz gibt es aufgrund der geringen und h\u00e4ufig negativen medialen Darstellung sehr wenig Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese Zuwanderergruppe. Erstrebenswert ist f\u00fcr die Zukunft eine st\u00e4rkere mediale Pr\u00e4senz mit konstruktiver Pr\u00e4gung und eine ebenso st\u00e4rkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema. Ziel sollte es sein, mehr ehrenamtliches Engagement f\u00fcr diese Zuwanderergruppe in Bezug auf Arbeitsmarktintegration zu mobilisieren.<\/p>\n<h3><strong>Ein Beitrag von Firat Coskun, Kemal Caprak und Dragoliub Radovan<\/strong><\/h3>\n<h1>Literaturverzeichnis<\/h1>\n<p><strong>Internetquellen<\/strong>:<\/p>\n<p>AWO Dortmund <a href=\"https:\/\/www.awo-dortmund.de\/mbe\">https:\/\/www.awo-dortmund.de\/mbe<\/a> (zuletzt abgerufen am 14.09.2018)<\/p>\n<p><u>BAMF (2018): <\/u>Das Bundesamt in Zahlen 2017. Asyl, Migration und Integration: <a href=\"http:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Broschueren\/bundesamt-in-zahlen-2017.pdf?__blob=publicationFile\">http:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Broschueren\/bundesamt-in-zahlen-2017.pdf?__blob=publicationFile<\/a> (zuletzt abgerufen am 11.09.2018).<\/p>\n<p>BAMF (2017): Freiz\u00fcgigkeitsmonitoring: Migration von EU-B\u00fcrgern nach Deutschland. Bericht f\u00fcr das erste Halbjahr 2017:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Broschueren\/freizuegigkeitsmonitoring-halbjahresbericht-2017.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Broschueren\/freizuegigkeitsmonitoring-halbjahresbericht-2017.pdf?__blob=publicationFile<\/a> (zuletzt abgerufen am 10.09.2018).<\/p>\n<p>BAMF (2016): Migrationsbericht des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge im Auftrag der Bundesregierung Migrationsbericht 2015: <a href=\"https:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Migrationsberichte\/migrationsbericht-2015.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Anlagen\/DE\/Publikationen\/Migrationsberichte\/migrationsbericht-2015.pdf?__blob=publicationFile<\/a> (zuletzt abgerufen am 18.09.2018)<\/p>\n<p>BAMF (2015): Beratung f\u00fcr Erwachsene: <a href=\"http:\/\/www.bamf.de\/DE\/Willkommen\/InformationBeratung\/ErwachseneBeratung\/erwachseneberatung-node.html\">http:\/\/www.bamf.de\/DE\/Willkommen\/InformationBeratung\/ErwachseneBeratung\/erwachseneberatung-node.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 29.09.2018)<\/p>\n<p>Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/das-junge-politik-lexikon\/161242\/institution\">http:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/das-junge-politik-lexikon\/161242\/institution\u00a0<\/a>(zuletzt abgerufen am 15.09.2018)<\/p>\n<p>Diakonie Dortmund und L\u00fcnen: <a href=\"https:\/\/www.diakoniedortmund.de\/migration-und-integration\/migrationsberatung.html\">https:\/\/www.diakoniedortmund.de\/migration-und-integration\/migrationsberatung.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 29.09.2018)<\/p>\n<p>Flyer: freundeskreis &#8211; nEUb\u00fcrger und roma: <a href=\"http:\/\/www.planerladen.de\/uploads\/media\/flyer_deutsch_web_03.pdf\">http:\/\/www.planerladen.de\/uploads\/media\/flyer_deutsch_web_03.pdf\u00a0<\/a>(zuletzt abgerufen am 18.09.2018)<\/p>\n<p>Hollstein, Bettina (2017): Das Ehrenamt. Empirie und Theorie des b\u00fcrgerschaftlichen Engagements: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/245597\/das-ehrenamt-empirie-und-theorie-des-buergerschaftlichen-engagements?p=all\">http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/245597\/das-ehrenamt-empirie-und-theorie-des-buergerschaftlichen-engagements?p=all\u00a0<\/a>(zuletzt abgerufen am 29.09.2018)<\/p>\n<p>Kurtenbach, Sebastian (2014): Kleinr\u00e4umige Konzentration von Armutsmigranten: <a href=\"http:\/\/www.vhw.de\/fileadmin\/user_upload\/08_publikationen\/verbandszeitschrift\/2000_2014\/PDF_Dokumente\/2014\/2_2014\/FWS_2_2014_Kleinraeumige_Konzentration_von_Armutsmigrant.pdf\">http:\/\/www.vhw.de\/fileadmin\/user_upload\/08_publikationen\/verbandszeitschrift\/2000_2014\/PDF_Dokumente\/2014\/2_2014\/FWS_2_2014_Kleinraeumige_Konzentration_von_Armutsmigrant.pdf<\/a>\u00a0 (zuletzt abgerufen am 03.09.2018)<\/p>\n<p>Onlineportal Stadt Dortmund (2018): Zehn Jahre EU 2-Erweiterung und ihre Auswirkungen auf Dortmund: <a href=\"https:\/\/www.dortmund.de\/media\/downloads\/pdf\/news_pdf\/2018_9\/Zehn_Jahre_EU2-Erweiterung.pdf\">https:\/\/www.dortmund.de\/media\/downloads\/pdf\/news_pdf\/2018_9\/Zehn_Jahre_EU2-Erweiterung.pdf<\/a>\u00a0 (zuletzt abgerufen am 21.09.2018)<\/p>\n<p>Onlineportal Stadt Dortmund (2018):\u00a0 Sachstandsbericht Zuwanderung aus S\u00fcdosteuropa 2018: <a href=\"https:\/\/www.dortmund.de\/media\/downloads\/pdf\/news_pdf\/2018_9\/Anlage_Dortmunder_Sachstandsbericht_SOE_2018.pdf\">https:\/\/www.dortmund.de\/media\/downloads\/pdf\/news_pdf\/2018_9\/Anlage_Dortmunder_Sachstandsbericht_SOE_2018.pdf<\/a> (zuletzt abgerufen am 22.09.2018).<\/p>\n<p>Onlineportal Stadt Dortmund: <a href=\"https:\/\/www.dortmund.de\/de\/leben_in_dortmund\/internationales\/integrationsrat\/migrationintegrationindortmund\/index.html\">https:\/\/www.dortmund.de\/de\/leben_in_dortmund\/internationales\/integrationsrat\/migrationintegrationindortmund\/index.html<\/a>\u00a0 (zuletzt abgerufen am 14.09.2018<u>)<\/u><\/p>\n<p>Pixabay: Migration &#8211; Integration &#8211; Migranten: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/migration-integration-migranten-3129340\/\">https:\/\/pixabay.com\/de\/migration-integration-migranten-3129340\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 20.09.2018)<\/p>\n<p>Planerladen e.V.-Verein zur F\u00f6rderung demokratischer Stadtplanung und stadtteilbezogener Gemeinwesenarbeit: <a href=\"http:\/\/www.planerladen.de\/freundeskreis0.html\">http:\/\/www.planerladen.de\/freundeskreis0.html\u00a0<\/a>(zuletzt abgerufen am 20.09.2018)<\/p>\n<p>Spiegel Online (2006): Rum\u00e4nien und Bulgarien bereiten das gro\u00dfe Fest vor: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-erweiterung-rumaenien-und-bulgarien-bereiten-das-grosse-fest-vor-a-457217.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-erweiterung-rumaenien-und-bulgarien-bereiten-das-grosse-fest-vor-a-457217.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 29.09.18)<\/p>\n<p><strong>Monographien und Sammelwerke:<\/strong><\/p>\n<p>Hollstein, Bettina (2015): Ehrenamt verstehen. Eine Handlungstheoretische Analyse. Frankfurt am Main: Campus Verlag GmbH.<\/p>\n<p>Kurtenbach, Sebastian\/Bogumil, J\u00f6rg (2014): Armutszuwanderung aus Rum\u00e4nien und Bulgarien. M\u00f6glichkeiten und Grenzen kommunalen Handelns. In: Verwaltung &amp; Management. Zeitschrift f\u00fcr moderne Verwaltung. 20.Jg. Heft 4. S. 207-2012.<\/p>\n<p>Kurtenbach, Sebastian\u00a0(2013): Neuzuwanderung in St\u00e4dtischen Ankunftsgebieten. Rum\u00e4nische und bulgarische Zuwanderer in der Dortmunder Nordstadt. In:\u00a0Bogumil, J\u00f6rg\/Schr\u00e4pler, J\u00f6rg-Peter\/Strohmeier, Klaus Peter\u00a0(Hg.): Zefir-Forschungsbericht (Band 3). Bochum: Zefir.<\/p>\n<p>Lausberg, Michael (2015): Antizganismus in Deutschland. Zuwanderung aus Bulgarien und Rum\u00e4nien. Marburg: Tectum Verlag.<\/p>\n<p>Matter, Max (2017): Auf den Weg zur Teilhabegesellschaft: Neue Konzepte der Integrationsarbeit. In: Beitr\u00e4ge der Akademie f\u00fcr Migration und Integration, Heft 16. G\u00f6ttingen: V&amp;R unipress GmbH.<\/p>\n<p>Treibel-Illian, Annette (2011): Migration in modernen Gesellschaften: Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht. 5. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zum Video\u00a0 Die EU-Erweiterung von 2007, in dessen Rahmen EU-2-B\u00fcrger in die EU aufgenommen worden sind, wurde von dem damaligen Erweiterungskommissar Olli Rehn \u201eals Ende der Teilung Europas und als \u201eneue \u00c4ra\u201c begr\u00fc\u00dft.\u201c (Spiegel Online 2006). Aber schon damals war klar, dass in diesen L\u00e4ndern gro\u00dfe Bev\u00f6lkerungsteile gesellschaftlich ausgegrenzt und diskriminiert wurden (Onlineportal Stadt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[24,53,44,32],"class_list":["post-536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarktintegration","tag-arbeitsmarkt","tag-kompensation-staatlicher-unterversorgung","tag-sprache","tag-teilhabe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=536"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":545,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/536\/revisions\/545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}