{"id":495,"date":"2018-10-02T10:13:29","date_gmt":"2018-10-02T08:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=495"},"modified":"2018-10-02T10:13:29","modified_gmt":"2018-10-02T08:13:29","slug":"ehrenamt-mit-migrationserfahrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=495","title":{"rendered":"Ehrenamt mit Migrationserfahrung"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich in Deutschland. Sei es politisch, bei ihrer Kirche oder, wie die meisten von ihnen, bei einem Sportverein (vgl. Evers, Klie, Ro\u00df 2015). So gaben beim Freiwilligen Survey 2014 43,6 Prozent der Befragten an, sich innerhalb des letzten Jahres ehrenamtlich bet\u00e4tigt zu haben. Besonders hoch war das Engagement bei Sch\u00fclern und Menschen mit hoher Bildung. Auch die Motive, welche Menschen dazu bewegen ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen, wurden untersucht. Das mit Abstand am h\u00e4ufigsten genannte Motiv war dabei Spa\u00df zu haben (93,9 Prozent) (vgl. Simonson, Vogel, Tesch-R\u00f6mer 2016: S. 38). Weitere wichtige Motive sind: Mit Menschen zusammenkommen, Gesellschaft mitgestallten und mit anderen Generationen zusammenkommen. Deutlich seltener wurden berufliche oder finanzielle Aspekte als Grund angegeben. 24,9 Prozent wollen beruflich vorankommen und nur 7,2 Prozent wollen etwas dazu verdienen (vgl. Simonson, Vogel, Tesch-R\u00f6mer 2016: S. 38).<\/p>\n<p>Dieser Essay besch\u00e4ftigt sich nun mit den Motiven einer ganz speziellen Gruppe von Engagierten. Durch die Fl\u00fcchtlingskrise und ihren H\u00f6hepunkt 2016 ist die Zahl der Engagierten im Bereich der Gefl\u00fcchtetenhilfe stark angestiegen (vgl. Zajak, Gottschalk 2018: S. 7-19). Doch nicht nur Einheimische haben sich verst\u00e4rkt engagiert. Auch immer mehr Menschen mit eigener Migrationserfahrung engagieren sich zunehmend. Dieser Essay untersucht ihre Motive und inwieweit sich diese von denen <em>klassischer <\/em>Engagierten unterscheiden. So stellte Pries zum Beispiel bereits fest, dass ehemalige Fl\u00fcchtlinge ihre Erinnerungen und Erfahrungen mit den neuen Fl\u00fcchtlingen teilen wollen (vgl. Pries 2016: S. 168-182). Es wird den Fragen nachgegangen, welche Rolle die eigene Migrationserfahrung bei der Wahl eines Ehrenamtes spielte, ob diese Erfahrung einen Vorteil im Umgang mit Gefl\u00fcchteten darstellt, welche Rolle eventuell die eigene Religion spielte und wie sie \u00fcberhaupt dazu kamen, ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen. Erste Ergebnisse zeigen, dass es teils deutliche Unterschiede in Umfang und Motiv zwischen <em>klassischen <\/em>Ehrenamtlichen und denen mit Migrationserfahrung\/hintergrund gibt (vgl. Karakayali, Kleist 2015).<!--more--><\/p>\n<p>Der Essay baut dabei auf einem <a href=\"https:\/\/echo360.rub.de:8443\/ess\/portal\/section\/17583c32-412a-46fe-809d-fee924b5d8f3\">Videoprojekt<\/a> auf, das im Rahmen des Seminars <em>Lokales Engagement in der Gefl\u00fcchtetenhilfe in europ\u00e4ischen Zusammenh\u00e4ngen <\/em>an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum durchgef\u00fchrt wurde. <a href=\"#1. Teil\">Im ersten Teil<\/a> wird daher zun\u00e4chst auf die Planung und Durchf\u00fchrung des Projekts eingegangen, was auch den Dreh des Videos und der Interviews sowie die Bearbeitung des Rohmaterials beinhaltet. <a href=\"#2. Teil\">Im zweiten Teil<\/a> wird auf die Ergebnisse eingegangen sowie ein Vergleich zu den Motiven <em>klassischer <\/em>Ehrenamtler angestrebt. <a id=\"#Fazit\"><\/a>Im letzten Teil wird dann ein Fazit bez\u00fcglich des Projekts sowie der Ergebnisse gezogen.<\/p>\n<h2><strong><a id=\"1. Teil\"><\/a>Das Projekt<\/strong><\/h2>\n<p>Ziel des Seminars war es, eine Minifallstudie zu dem Thema Gefl\u00fcchtetenengagement durchzuf\u00fchren und diese in einem f\u00fcnf bis sechs min\u00fctigen wissenschaftlichen Videoclip zu verarbeiten. Unsere Gruppe entschied sich f\u00fcr das Thema <em>Ehrenamt mit Migrationserfahrung<\/em>. Erste Ideen wurden in einer Ideenskizze zusammengefasst. Wir interessierten uns f\u00fcr Menschen, die selbst ihre Heimat verlassen mussten und nun andere Gefl\u00fcchtete unterst\u00fctzen. Besonders interessierte uns die Frage, ob die eigene Migrationserfahrung, zum Beispiel die eigene Flucht, eine Rolle, f\u00fcr die Entscheidung ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen, spielte. Da viele Gefl\u00fcchtete aus arabischen L\u00e4ndern stammen, stellte sich unweigerlich auch die Frage nach den religi\u00f6sen Gr\u00fcnden. Da diese beim <em>klassischen <\/em>Ehrenamt eher selten eine Rolle spielen, fragten wir uns, ob sie bei Menschen mit muslimischem Hintergrund, zum Beispiel aus Syrien, eine wichtigere Rolle einnehmen. Des Weiteren interessierte uns, ob die eigene Erfahrung einen Vorteil im Umgang mit Gefl\u00fcchteten darstellt.<\/p>\n<p>Nachdem diese ersten Ideen f\u00fcr eine Minifallstudie zusammengetragen worden waren, ging es an die Auswahl der Organisation. Aufgrund pers\u00f6nlicher Kontakte viel die Wahl auf das <em>Mentorenprojekt Bergisch Gladbach<\/em>. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der evangelischen Kirche Bergisch Gladbach welches in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach, der <em>Aktion neue Nachbarn <\/em>und der Caritas mehr als 60 ehrenamtliche Mentoren betreut, die wiederum \u00fcber 40 Fl\u00fcchtlingsfamilien unterst\u00fctzen. Die Projektleiterin arrangierte ein Interview mit einer Ehrenamtlerin, die bereits vor vielen Jahren aus dem Iran nach Deutschland gefl\u00fcchtet war, und einem Ehrenamtler, der erst 2015 von Syrien nach Deutschland gefl\u00fcchtet war.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Interviews wurde ein Leitfaden mit Fragen nach der T\u00e4tigkeit, der Migrationserfahrung, der Religion und den pers\u00f6nlichen Motiven erstellt. Bei den Interviews stellte sich die Sprache als problematisch dar. Teilweise wurden die Fragen nicht richtig verstanden und mussten daraufhin vereinfacht erl\u00e4utert werden. Au\u00dferdem musste beim ersten Interview die Aufnahme mehrmals unterbrochen werden, da die Befragte Teile ihrer Aussagen nicht vor laufender Kamera \u00e4u\u00dfern wollte. Dadurch gingen einige Informationen f\u00fcr das sp\u00e4tere Video verloren. Ein weiterer Befragter entschied sich sogar dazu, dass er nicht gefilmt werden m\u00f6chte. Gl\u00fccklicherweise erkl\u00e4rte sich ein weiterer Ehrenamtler aus Syrien bereit, sich interviewen und filmen zu lassen.<\/p>\n<p>Nachdem die Interviews abgedreht und nach ersten Ergebnissen dursichtet wurden, wurde die Moderation geplant. Diese wurde auf dem Gel\u00e4nde der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum gedreht, um so den optischen Bezug zum wissenschaftlichen Hintergrund des Projekts herzustellen. Im Anschluss wurden die Aufnahmen mit dem Programm <em>Davinci Resolve <\/em>bearbeitet und zurechtgeschnitten. Das Resultat war ein ca. sieben min\u00fctiges Video welches, neben einer Einf\u00fchrung in die Thematik und der Forschungsfrage der Minifallstudie, die wichtigsten Ergebnisse der Interviews pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<h2><strong><a id=\"2. Teil\"><\/a>Ergebnisse der Minifallstudie<\/strong><\/h2>\n<p>Die erste Befragte gab an, Kinder aus Gefl\u00fcchtetenfamilien in Mathe zu unterrichten. Sie selbst hatte Mathe im Iran studiert. Die beiden Ehrenamtlichen aus Syrien hingegen unterst\u00fctzen Gefl\u00fcchtete bei verschiedenen Angelegenheiten. So wurden Beh\u00f6rden- und Arztbesuche erw\u00e4hnt bei denen sie vor allem als Dolmetscher fungieren. Bei allen drei Befragten spielen also die Sprachkenntnisse eine wichtige Rolle. Sie k\u00f6nnen demnach Aufgaben \u00fcbernehmen, die <em>klassische <\/em>Ehrenamtler nur bedingt erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei der Frage nach der Rolle der eigenen Migrationserfahrung war besonders die Aussage der ersten Befragten interessant. Sie gab an, in ihrer ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit die M\u00f6glichkeit zu sehen, etwas f\u00fcr die Hilfe, die sie selbst erfahren hatte, zur\u00fcckgeben zu k\u00f6nnen. Sie selbst habe nichts gehabt, als sie in Deutschland ankam, und erfuhr ein gro\u00dfes Ma\u00df an Hilfsbereitschaft. Die beiden Ehrenamtlichen aus Syrien sprachen indes vor allem von ihren eigenen Erfahrungen und insbesondere den Problemen, die sie selbst erlebt haben, als sie nach Deutschland kamen. So wird zum Beispiel das Problem der Er\u00f6ffnung eines Bankkontos erw\u00e4hnt. Diese Probleme sehen sie als Motivation anderen Gefl\u00fcchteten zu helfen, da sie gut verstehen und nachvollziehen k\u00f6nnen, in welcher Situation sich Fl\u00fcchtlinge befinden.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Rolle der Religion wurde nur von den beiden Ehrenamtlichen aus Syrien beantwortet. Die erste Befragte wollte zu dem Thema leider keine Antwort vor der Kamera geben. Daher k\u00f6nnen ihre Aussagen nicht f\u00fcr die Ergebnisse dieser Minifallstudie verwendet werden. Daf\u00fcr gaben die Ehrenamtlichen aus Syrien an, dass Religion durchaus eine wichtige Rolle in ihrem Leben und auch f\u00fcr die Entscheidung ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen, spielte. Laut ihren Aussagen steht im Koran, dass sie hilfsbed\u00fcrftigen Menschen helfen m\u00fcssen. Daher war dies f\u00fcr sie eine weitere Motivation, ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der Religion wurden die Interviewpartner gefragt, warum sie sich f\u00fcr eine religi\u00f6se Organisation entschieden haben und ob dies bewusst aus einem religi\u00f6sen Aspekt geschah. Tats\u00e4chlich spielte dies f\u00fcr keinen der Befragten eine wichtige Rolle. Es waren eher Zuf\u00e4lle bzw. pers\u00f6nliche Kontakte, die sie zum <em>Mentorenprojekt Bergisch Gladbach <\/em>f\u00fchrten. Einer der Befragten wollte einfach nur helfen und war zun\u00e4chst f\u00fcr das Rote Kreuz ehrenamtlich t\u00e4tig, bevor er zum Mentorenprojekt kam. Auch der zweite Befragte aus Syrien hatte nach einer M\u00f6glichkeit gesucht, anderen Gefl\u00fcchteten zu helfen. Er hatte vom Mentorenprojekt erfahren und fing dort ein Ehrenamt an, ohne sich nach anderen Organisationen umzuschauen.<\/p>\n<h2><strong>Vergleich zum <em>klassischen <\/em>Ehrenamt<\/strong><\/h2>\n<p>Wie bereits in der Einleitung erw\u00e4hnt, sind f\u00fcr die meisten Ehrenamtlichen der Spa\u00df und das Zusammenkommen mit anderen Menschen die Hauptmotive ein Ehrenamt zu \u00fcbernehmen. Allerdings stammen die Daten aus dem Jahr 2014, daher sind Motive, die eventuell durch die Fl\u00fcchtlingskrise hervorgerufen wurden, nicht oder nur kaum abgedeckt. Wie sich in den Interviews gezeigt hat, spielen f\u00fcr Ehrenamtliche mit eigener Migrations- bzw. Fluchterfahrung eine gro\u00dfe Rolle. Sei es, um etwas f\u00fcr die selbst erhaltene Hilfe zur\u00fcckgeben zu k\u00f6nnen, oder weil man selbst mit vielen Problemen konfrontiert war und daher wei\u00df, in welch schwieriger Situation sich Gefl\u00fcchtete befinden. Bereits im Freiwilligen Survey von 2014 wurde auch ein Blick auf die Gruppe mit Migrationshintergrund geworfen. Dort Unterscheiden sich die Motive zu Menschen ohne Migrationshintergrund allerdings kaum. Lediglich die beruflichen und finanziellen Motive sind hier um einiges h\u00f6her (vgl. Simonson, Vogel, Tesch-R\u00f6mer 2016: S. 45).<\/p>\n<p>Auch die Religion scheint im Gegensatz zum <em>klassischen <\/em>Engagement einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert einzunehmen. Zwar gaben nur zwei der Befragten an, dass sie eine Rolle spielte. Sie betonten aber, dass ihre Religion ihnen sagt, dass sie hilfsbed\u00fcrftigen Menschen helfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich vor allem festhalten, dass alle Befragten als Hauptmotiv angaben, anderen Gefl\u00fcchteten helfen zu wollen. Dies wurde w\u00e4hrend den Interviews immer wieder betont.<\/p>\n<h2><strong><a id=\"Fazit\"><\/a>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Auch wenn diese Minifallstudie keinen repr\u00e4sentativen Anspruch erheben kann, zeigt sich, dass es anscheinend Unterschiede zwischen Ehrenamtlichen mit und ohne Migrationserfahrung gibt. Insbesondere die eigenen Erfahrungen, die bei der Ankunft und dem allt\u00e4glichen Leben in einem fremden Land gemacht wurden, scheinen ein wichtiges Motiv darzustellen. Sie kennen die Situation, in der sich Fl\u00fcchtlinge befinden, und k\u00f6nnen daher besondere Aufgaben, wie das Dolmetschen, \u00fcbernehmen. Die Religion kann hierbei eine wichtige Rolle spielen. Denn Menschen in Not zu helfen, ist kein ausschlie\u00dflich religi\u00f6ses Motiv, sondern kann auch aus der eigenen Moral und den gesellschaftlichen Werten und Normen entstehen.<\/p>\n<p>Da der letzte Freiwilligen Survey von 2014 stammt, fehlen hier aktuelle Daten zum Thema Ehrenamt mit Migrationserfahrung. Daher w\u00e4re eine intensivere Forschung auf diesem Gebiet durchaus interessant.<\/p>\n<p>Die Form des Videoabstracts bietet sich als interessante Alternative zu klassischen Ergebnispr\u00e4sentationen an. Hier lassen sich mit Hilfe unterschiedlicher Mittel Ergebnisse anschaulich pr\u00e4sentieren und durch die Verbindung von gezeigtem und gesprochenem Material lassen sich Ergebnisse leicht verst\u00e4ndlich aufzeigen. Allerdings ist die Produktion eines solchen Videos relativ zeitaufwendig und d\u00fcrfte Unge\u00fcbte vor einige Herausforderungen stellen.<\/p>\n<h3><strong>Ein Beitrag von Felix Peters<\/strong><\/h3>\n<h2><strong>Literatur<\/strong><\/h2>\n<p>Evers, Adalbert; Klie, Thomas; Ro\u00df, Paul-Stefan (2015): Die Vielfalt des Engagements. Eine Herausforderung an Gesellschaft und Politik. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (14-15)<\/p>\n<p>Karakayali, Serhat (2017): ,Infra-Politik\u2018 der Willkommensgesellschaft. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 30. Jg. 3\/2017<\/p>\n<p>Karakayali, Serhat; Kleist, Olaf (2015): Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Fl\u00fcchtlingsarbeit in Deutschland. Berlin: BIM<\/p>\n<p>Pries, L. (2016): Migration und Ankommen. Die Chancen der Fl\u00fcchtlingsbewegung. Frankfurt\/New York: Campus<\/p>\n<p>Simonson, Julia; Vogel, Claudia; Tesch-R\u00f6mer, Clemens (2016): Freiwilliges Engagement in Deutschland. Zusammenfassung zentraler Ergebnisse des Vierten Deutschen Freiwilligensurveys. Berlin: Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend<\/p>\n<p>Uslucan, Haci-Halil (2015): Freiwilliges Engagement von Zuwanderern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 65 (14-15)<\/p>\n<p>Zajak, Sabrina; Gottschalk, Ines (Hg.) (2018): Fl\u00fcchtlingshilfe als neues Engagementfeld. Chancen und Herausforderungen des Engagements f\u00fcr Gefl\u00fcchtete. Baden-Baden: Nomos<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich in Deutschland. 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