{"id":23,"date":"2016-12-07T10:05:45","date_gmt":"2016-12-07T09:05:45","guid":{"rendered":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?page_id=23"},"modified":"2017-02-17T14:53:06","modified_gmt":"2017-02-17T13:53:06","slug":"ueber-den-blog-engagementforschung-in-nrw-und-das-projekt-oeffentliche-sozialforschung-engagement-in-der-ruhr-metropole","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?page_id=23","title":{"rendered":"\u00dcber den Blog"},"content":{"rendered":"<p>Der Blog \u201eEngagementforschung in NRW&#8220; wird im Rahmen des Drittmittelprojekts \u201e\u00d6ffentliche Sozialforschung: Engagement in der Ruhr-Metropole&#8220; betrieben. Ziel des Blogs ist es, eine wissenschaftliche und \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber b\u00fcrgerschaftliches Engagement in den verschiedenen Bereichen und Auspr\u00e4gungsformen in Nordrhein-Westfalen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Unter anderem werden folgende Fragen diskutiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Aus welchen Motiven und Beweggr\u00fcnden entscheiden sich Engagierte f\u00fcr die Aufnahme des Engagements?<\/li>\n<li>Welche Rolle spielt das Engagement im Lebensverlauf der Engagierten?<\/li>\n<li>Wie beschreiben die Engagierten das Verh\u00e4ltnis zwischen sozialem und politischem Engagement und inwiefern kommt es hier zu einer Grenzverschiebung?<\/li>\n<li>Wie wird das Engagement organisiert, welche neuen Organisationsformen entwickeln sich und wie gestaltet sich die Kooperation mit anderen Akteuren aus?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Projekt wird von inSTUDIES plus in der Laufzeit von Oktober 2016 &#8211; September 2018 gef\u00f6rdert und ist institutionell an das Institut f\u00fcr soziale Bewegungen unter Leitung von Prof. Dr. Sabrina Zajak angebunden <a href=\"http:\/\/www.isb.ruhr-uni-bochum.de\/mitarbeiter\/zajak\/index.html.de\">http:\/\/www.isb.ruhr-uni-bochum.de\/mitarbeiter\/zajak\/index.html.de<\/a> und unterliegt der Redaktion von Ines Gottschalk.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge werden insbesondere von Studierenden, aber auch von GastwissenschaftlerInnen, Aktiven und Engagierten verfasst (<a href=\"#Partizipation\">zu den Partizipationsm\u00f6glichkeiten am Blog<\/a>). Ein Gro\u00dfteil der studentischen Beitr\u00e4ge werden im Anschluss an Lehrforschungsprojekte, in denen das Konzept der \u00f6ffentlichen Sozialforschung verfolgt wird, verfasst.<\/p>\n<p><strong>Das Konzept der \u00f6ffentlichen Sozialforschung<\/strong><\/p>\n<p>Das Konzept der \u00f6ffentlichen Sozialforschung als gegenseitige Wissensproduktion von Studierenden und Praktikern hat bis jetzt in der Lehre wenig Beachtung gefunden und wird im Rahmen des von inSTUDIESplus gef\u00f6rderten Projektes auf das Themenfeld des b\u00fcrgerschaftlichen Engagements angewandt.<\/p>\n<p>Studierende sollten einerseits Impulse aus der Praxis mit in den Forschungsprozess einbeziehen und andererseits ihre Ergebnisse in die \u00d6ffentlichkeit und Zivilgesellschaft zur\u00fcckkommunizieren. B\u00fcrgerschaftliches Engagement wird von den Studierenden also nicht nur erforscht, sondern das darin enthaltene Probleml\u00f6sungswissen und praktisch verwertbare Handlungswissen auch \u00f6ffentlich zur Diskussion gestellt, sodass sie als Interpret und Impulsgeber mitwirken.<\/p>\n<p>Dadurch werden den Studierenden neue M\u00f6glichkeiten der Wissensaneignung und des Wissenstransfers in konkreter Interaktion mit der lokalen Zivilgesellschaft erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>Umsetzung des Konzepts in der Lehrveranstaltung<\/strong><\/p>\n<p>Dazu sollen Studierende als Teil von Empiriemodulen, Seminar- oder Abschlussarbeiten Interviews (\u00fcberwiegend qualitative Experten- bzw. narrativ-biografische Interviews) mit Aktiven zu verschiedenen Auspr\u00e4gungen von sozialem und politischem Engagement f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die von den Studierenden verfassten Fallstudien werden zun\u00e4chst auf diesem Blog und sp\u00e4ter in einem Buch ver\u00f6ffentlicht. \u00a0Au\u00dferdem werden die Erkenntnisse auf Workshops mit Engagierten, WissenschaftlerInnen und Beh\u00f6rden diskutiert. Die langfristige \u00f6ffentliche Wirksamkeit wird zudem durch die Kooperation mit dem Archiv des Hauses der Geschichte des Ruhrgebietes gew\u00e4hrleistet. Ausgew\u00e4hlte Interviews sollen archiviert und somit als Teil regionaler Geschichte auch zuk\u00fcnftigen Generationen zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n<p><strong>Beitrag des Projekts zur Etablierung einer \u00f6ffentlichen Sozialforschung in der Lehre und zur Engagementforschung<\/strong><\/p>\n<p>Durch die enge R\u00fcckkopplung mit erfahrenen WissenschaftlerInnen wird auch bei der Einbindung von NichtwissenschaftlerInnen, das Einhalten wissenschaftlicher Standards gew\u00e4hrleistet. Damit kann das Lehrforschungsprojekt nicht nur den Studierenden neue Wege zum eigenst\u00e4ndigen Forschen und Lernen erm\u00f6glichen; es leistet dar\u00fcber hinaus auch einen Beitrag zur Einf\u00fchrung und St\u00e4rkung von Ans\u00e4tzen einer \u00f6ffentlichen Sozialforschung in der Lehre, der so konzipiert \u00fcber ein Verst\u00e4ndnis von \u00f6ffentlicher Soziologie als \u00d6ffentlichkeitsarbeit oder praxisnaher Begleitforschung hinausgeht.<\/p>\n<p>Durch den partizipatorischen, kollektiven Reflexionsprozess zwischen Wissenschaft und Praxis leistet das Projekt dar\u00fcber hinaus auch einen eigenst\u00e4ndigen theoretisch-analytischen Beitrag zum Feld der Engagementforschung und entwickelt im direkten Austausch mit Engagierten neue bzw. alternative Vorstellungen \u00fcber Engagement, die \u00fcber die Erkenntnisse quantitativer Survey wie dem Freiwilligensurvey hinausgehen.<\/p>\n<p><strong><a id=\"Partizipation\"><\/a>Partizipationsm\u00f6glichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Sie m\u00f6chten sich mit einem Beitrag am Blog beteiligen? Weitere Beitr\u00e4ge sind herzlich willkommen. Zu Thema, Umfang, Sprache und Stil finden Sie untenstehende weitere Hinweise, die Sie bitte beachten.<\/p>\n<p>Fragen und Blogbeitr\u00e4ge werden jederzeit sehr gerne unter <a href=\"mailto:engagementforschungnrw@ruhr-uni-bochum.de\">engagementforschungnrw@ruhr-uni-bochum.de<\/a> entgegengenommen.<\/p>\n<p><strong>Hinweise<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thema:<\/strong><\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge sollten sich mit dem Thema Engagement in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel im Bereich des Fl\u00fcchtlingsengagements oder des Katastrophenschutzes, besch\u00e4ftigen. Die im ersten Absatz vorgestellten Leitfragen k\u00f6nnen dabei als Orientierung dienen. Sehr gerne k\u00f6nnen auch Gastbeitr\u00e4ge zu Engagement in anderen Bundesl\u00e4ndern eingereicht werden, solange die Inhalte des Beitrags auch f\u00fcr die Forschung in Nordrhein-Westfalen relevant sind.<\/p>\n<p><strong>Umfang:<\/strong><\/p>\n<p>Die Blogeintr\u00e4ge sollten einen Umfang zwischen 1000 und 6000 W\u00f6rtern haben.<\/p>\n<p><strong>Sprache und Stil:<\/strong><\/p>\n<p>Da es Ziel \u00f6ffentlicher Sozialforschung ist, eine breite Leserschaft anzusprechen, achten Sie bitte auf eine pr\u00e4zise und verst\u00e4ndliche Sprache. Dazu geh\u00f6rt unter anderem auch eine f\u00fcr LeserInnen nachvollziehbare Struktur, die Sie durch Zwischen\u00fcberschriften verdeutlichen k\u00f6nnen. Neben Zwischen\u00fcberschriften geben Sie Ihrem Beitrag gerne einen ansprechenden Titel, der die LeserInnen zum Lesen animiert.<\/p>\n<p>Anstatt von Fu\u00dfnoten, die auf einem Blog nicht angezeigt werden k\u00f6nnen, nutzen Sie bitte Endnoten. Sie k\u00f6nnen sehr gerne Fotos oder Graphiken in Ihren Blogbeitr\u00e4gen verwenden. Bitte beachten Sie das Copyright und geben entsprechende Hinweise f\u00fcr jede Abbildung an.<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge im Word-Format werden jederzeit gerne unter <a href=\"mailto:engagementforschungnrw@ruhr-uni-bochum.de\">engagementforschungnrw@ruhr-uni-bochum.de<\/a> entgegengenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Blog \u201eEngagementforschung in NRW&#8220; wird im Rahmen des Drittmittelprojekts \u201e\u00d6ffentliche Sozialforschung: Engagement in der Ruhr-Metropole&#8220; betrieben. Ziel des Blogs ist es, eine wissenschaftliche und \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber b\u00fcrgerschaftliches Engagement in den verschiedenen Bereichen und Auspr\u00e4gungsformen in Nordrhein-Westfalen zu erm\u00f6glichen. 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